humans and pets benutzt den ganzheitlichen Blick dadurch, dass wir schul-wie tiermedizinschen Ansätzen das Plus geben, das sie brauchen, um in die heutige Zeit zu passen.

Es sollte (nicht nur durch Berichte über scheinbar ewig dümpelnde, nicht erfolgreiche Genesungen) mittlerweile überall bekannt sein, dass ein rein körperbezogener Ansatz bei der Suche nach Lösungen für ein Problem nicht nur erweitert werden muss, sondern auch kann.

Krankheit ist nicht ausschließlich auf die Störung biologischer Prozesse zurückzuführen.

Viele "unlösbare" Fälle klären sich durch den Blick einer Brille, die mehr in Betracht zieht als biomedizinische Gesichtspunkte mit Genetik, anatomisch-physiologische Zusammenhänge sowie die Neuroendokrinologie ( die Wechselwirkungen zwischen Nerven-und Hormonsystem). Die Einbeziehung psychischer und sozialer Faktoren ebnet oft den Weg zu einem tieferen Verständnis von Problemen, auch wenn das zunächst mühsamer erscheint und leicht und gern in die esoterische Richtung geschoben wird. Aber beide zusätzlich in den Ring geworfene Denkansätze erweitern (wissenschaftlich fundiert) den Blick und bieten unendliche Möglichkeiten.

Ein kleines bisschen mehr Selbstermächtigung

Wir erhoffen uns davon nicht nur diese größere Bandbreite an Möglichkeiten, sondern auch eine völlig neue Sicht auf gesundheitliche Themen. Wer beispielsweise weiß, dass das Immunsystem ursächlich mit dem Darm verbunden ist, betrachtet Beschwerden aus einem ganz anderen Blickwinkel und ist möglicherweise in der Lage, ein verschriebenes Medikament (das ein Problem ggf.sogar lindern oder vorübergehend ad acta legen kann) zu hinterfragen und dort anzufangen, wo bei den meisten von uns Nachbesserung möglich ist: bei der Ernährung. Fastenkurse boomen, aber sind oftmals mehr Trend und das Bedürfnis, auch dabei zu sein, als eine bewusste Langzeitentscheidung für kleine Änderungen in der Ernährung.

Und wem klar ist, was ein Spot on gegen Zecken im Körper eines Tieres neben der gewollten Wirkung anrichtet, ist in der Lage die Dringlichkeit zu hinterfragen und möglicherweise Alternativen zu bedenken, je nachdem,warum man sich für die Behandlung entscheiden würde.

Wir lieben schnelle Lösungen...

Vielleicht ist unser immer schnell bemühte Stress die Ursache dafür, dass wir es uns nicht gönnen, in Zusammenhängen zu denken, die schnelle Lösung so neben dem Abendessen bevorzugen, anstatt darüber nachzudenken, warum ein Körper so leicht außer Balance gerät und drastische Mittel nötig sind. Aber angesichts der Verantwortung, die wir gegenüber uns selbst und den Tieren, die wir zu uns holen schuldig sein sollten, lohnt es sich, den Blick zu erweitern.

humans meets pets

Besonders im Miteinander zwischen Tier und Mensch bietet es sich an, ganzheitlicher zu denken.
Mensch und Tier bilden ein System. Wie gestaltet sich die Beziehung, was sind dieTagesabläufe, wie wirken sich Wechsel von Orten oder Veränderungen in Rudel/der Herde aus... all diese Aspekte sollten eine Rolle spielen, wenn Mensch und/oder Tier außer Balance geraten.

Die Vielfalt der Möglichkeiten

Wir nutzen aus all diesen Gründen so viel verfügbares Wissen wie möglich und ergänzen biomedizinische Ansätze durch das, was uns Homöopathie, Phytotherapie, Mykotherapie, Bachblüten, TCM, die Duft- und die Energiemedizin zur Verfügung stellen. Unsere Möglichkeiten erweitern sich mit jedem neu erlebten Fall, weil wieder eine völlig neue Kombination an Ursachen zu neuen Therapiemöglichkeiten geführt haben kann. Unsere Erfahrungen werden damit zu Möglichkeiten, denn kein Fall ist wie der andere, so wie kein Lebewesen und das Umfeld, in dem es lebt, ist, wie ein anderes.

Uns ist es wichtig, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was in eurem Leben für eine Dysbalance gesorgt haben kann, um selbst in der Lage zu sein, Situationen neu zu bewerten, sich nicht weiterhin im Strom dessen bewegen zu müssen, was man halt so macht...  Wir wünschen uns, dass jeder, dem wir begegnen,von der Fülle der Möglichkeiten und neuen Sichtweisen beseelt ist und diese für sich nutzen kann.

Dafür gibt es humans and pets... für Menschen, Tiere und Menschen mit ihren Tieren.

Heute war er plötzlich da... der Durchfall. Die kleine Portion Morgenfutter macht sich direkt wieder auf den Weg aus dem Hund. Dass dieser mit der Fütterung zu tun hat, wage ich zu bezweifeln, wohl eher damit, dass die letzten Wochen eh etwas turbulent waren und Magen/Darm beteiligt.

Also macht es vorerst wenig Sinn, sich kriminalistisch auf die Suche zu machen. Ich behalte Zeit und Futter im Kopf und entschließe mich, den Rest Möhren vom Wochenende vorsorglich in eine Morosche Möhrensuppe zu verwandeln. Ursprünglich für Kinder gedacht, ist sie eines der Hausmittel, dessen Rezept ihr gleich im Kopf speichern könnt, auch für den Menschen.

Bei Mensch und Tier muss Durchfall nicht unbedingt sofort ein Grund zur Panik sein... das Futter ist etwas zu kalt für deinen Hund in dem Moment, er reagiert auf  Stress von außen... für`s Erste genügen Hausmittel, vor allem, wenn das Tier ansonsten in einem guten Allgemeinzustand ist, Appetit hat, sich normal verhält.

Auch gut (oder in Kombi): Hühnersuppe... (wie die Möhrensuppe mit antibakterieller Wirkung) macht euch für ein krankes Tier unbedingt die Mühe, das Hühnchen vom lokalen Bauern zu beziehen, kocht es in Ruhe, bis sich das Fleisch fast von allein löst und gebt dieses (und ein wenig Hühnerbrühe) mit in die Möhrensuppe. So manchen Möhrenmäkler bekommt ihr so dazu, die Möhrensuppe zu mögen.
Hühnchen und Suppe könnt ihr in den nächsten Tagen immer wieder als kleine Zwischenmahlzeit füttern (die Suppe in Wasser gegeben sichert die Flüssigkeitszufuhr) oder gebt sie zum regulären Futter, wenn sich das Durchfallthema nach 1-2 Tagen geklärt hat (länger anhaltender Durchfall gehört unbedingt abgeklärt und bitte achtet auf Flüssigkeitszufuhr).


In die Morosche Möhrensuppe gehört:

Möhren und Wasser im Verhältnis 1:2 (500g Möhren + 1l Wasser)
1EL Salz (Salz bei Tieren mit Nierenproblemen abklären)


Schneidet die geschälten Möhren in kleine Stücke und lasst sie für 1,5h sanft vor sich hinköcheln. Die Dauer ist grundlegend, weil sich nur dann die für die Wirkung notwendigen Zuckermoleküle bilden, an die sich die Bakterien dann heften und ausgeschieden werden. So bleibt die Darmwand geschützt und mit etwas Glück ist der Durchfall schnell Geschichte.
Die Möhrenstücke werden nach der Kochzeit püriert (das Kochwasser abgießen und aufheben) und mit dem Kochwasser auf eta 1l Flüssigkeit aufgegossen. Die Möhrensuppe soll sich wie dicke Buttermilch anfühlen. 1 TL Salz dazu und dann die etwas abgekühlte Suppe über den Tag hinweg verfüttern.

Für mittlere Hunde reicht diese Menge für etwa 2 Tage, je nachdem, wie der Hund die Suppe annimmt. Sie kann auch Teil der normalen Fütterung sein oder wie beschrieben mit Hühnchen (oder auch etwas Reis) aufgepimpt werden, um ggf. lieber gemocht zu werden. Wer für den Notfall vorbereitet sein will, kocht gleich die doppelte Menge und gefriert eine Portion davon ein... für Mensch UND Tier...

Die Möhrensuppe gibt es auch fertig in der Dose zu kaufen, ein findiger Futtermittelhersteller macht sich die lange Kochzeit zunutze. Wir stehen auf Selbermachen, weil die dicke Portion Liebe in der Suppe durchaus eine Rolle spielen könnte:)

Noch ein Tipp für die (verantwortungsvollen) Nutzer von ätherischen Ölen:
Habt ihr Lavendel und Fechel in eurem Vorrat, kann das die Situation unterstützen. Beide Öle beruhigen... das Nervensystem und das Verdauungsystem und bringen helfen, Balance herzustellen. Am besten beide Öle stark verdünnt mit Trägeröl am Hundemenschen.. das löst eine ggf. vorhandene Stresssituation und hilft indirekt über Duft und energetisch dem Hund. Alternativ könnt ihr eine stark verdünnte Ölmischung auf ein Tuch tropfen (1 Tropfen Mischung reicht) und als Duftanker in dr Nähe des Hundes deponieren... er sollte die Wahl haben, den Ort zu wechseln. Meidet er stark... weg mit dem Tuch. Ätherische Öle dürfen niemals Zwang sein und besonders Tiere ohne eine gewisse Öleerfahrung fühlen sich schnell überfordert. (Katzen übrigens in derselben Situation niemals direkt mit den Ölen konfrontieren, sie maximal als eine Art "Duftraum" anbieten, das Verlassen des Raumes ermöglichen und noch stärker verdünnen.)

 

 

Sicherlich wird euch hier das eine oder andere Mal ein Rezept für eine Salbe, die ganz konkrete Ölmischung, eine exakte "Vorschrift" für die Verwendung von Bachblüten oder Tinkturen fehlen.

Dass das so ist, hat einen ganz banalen Grund,der sich schon im Titel dieser Website wiederfindet... humans AND pets. Selbst wenn es möglich und sinnvoll wäre, ein ganz spezielles Präparat zu empfehlen, würde euch das ggf. in Bedrängnis bringen. Einerseits kann pauschal niemals ein Grund für ein Problem formuliert werden. Dass man mit Pfotenschuhen rauhen, rissigen Pfotenballen Hilfe leisten kann, ist das, was gern als Empfehlung herausgehen kann. Aber mit welcher Salbe zusätzliche Pflege erfolgt, ist schon so speziell, dass pauschale Hinweise euch Probleme bereiten können. Ein Inhaltsstoff einer Salbe kann gleichzeitig eurem Tier helfen, ist aber für eure Haut ein Allergen.

Ebenso bei ätherischen Ölen... sie werden als Duft(medizin) genutzt und haben, mehr als nur eine Wirkmöglichkeit. Allein Zitrusöle, die sehr wahrscheinlich in vielen Haushalten als Alltagsbegleiter gar nicht mehr hinterfragt sind, können dort für tierische Mitbewohner (Katzen) ein Problem werden, wenn sie dauerhaft und ohne Fluchtmöglichkeit für das Tier verwendet werden. Der Mensch müsste also ggf. in dieser "Wohngemeinschaft" über Alternativen der Nutzung nachdenken.

Oder im menschlichen Miteinander: Rosmarin fördert den Blutfluss, kann also gut bei Einreibungen an den Füßen zum Einsatz kommen... ggf. aber nicht bzw. nur mit größter Vorsicht bei Menschen, die Blutverdünner einnehmen.

Ein weiteres Beispiel: eurem Tier würde für ein Magenthema ein Fencheltee im Futter gut tun, aber Frauchen verträgt den Geruch nicht... also wäre Fenchel hier nie das Mittel erster Wahl.

Im Miteinander unter Menschen oder eben auch zwischen Mensch und Tier könnten unendlich viele weitere Beispiele angefäuhrt werden, in denen ein Mittel Fluch und Segen zugleich sein kann... ob Salbe, Teemischung, Öl, Tinktur oder auch Nahrungsergänzungs-oder eines Lebensmittel. Wir versuchen deshalb, eher die Zusammenhänge zu beleuchten, Hinweise auf Anwendungsverfahren zu geben, manchmal wenn möglich ein Hausmittel zu empfehlen. Wer wirklich sicher sein will und sein spezielles Thema gelöst haben möchte, braucht es spezifischer.

Dafür macht es Sinn, Kontakt zu uns aufzunehmen und wir erfragen die notwendigen Eckdaten, um euch ggf. einen Tipp geben zu können oder zu empfehlen, etwas genauer hinzuschauen, weil es für euch beispielsweise kontraproduktiv wäre, nur an einem Symptom zu arbeiten (während in anderen Fällen genau das erst einmal (als Einstieg) die beste Lösung ist).

Uns kommen in diesem Kontext auch schnell Nahrungsergänzungsmittel in den Sinn. Den nette Slogan EINES FÜR ALLES entkräftet allein schon die Natur durch die Fülle an Variationen (Pflanzen, Pilze, Mineralien und ihre Kombinationsmöglichkeiten) , die sie bereit hält. Natur und menschliche Natur unterscheiden sich hier deutlich.

Während der Mensch mittlerweile tatsächlich glaubt, viel helfe viel (all for one, ohne Feintuning), nutzt die Natur, was tatsächlich nötig ist. Sie strebt Balance an und wählt dazu aus der Fülle der Möglichkeiten genau das, was zu einer bestimmten Zeit, in einer bestimmten Menge und einem bestimmten Kontext Sinn macht. Nur ein abweichendes Element verhindert die Balance und würde deshalb zu einer anderen Wahl führen.

Dieses Verständnis von IN BALANCE kommen nutzen wir gern für unsere Arbeit und versuchen euch auf diesem Blog, ein Gespür zu vermitteln, das euch im Alltag immer handlungsfähiger macht, weil ihr Entscheidungen hinterfragen lernt, Zusammenhänge anderes betrachtet und häufiger abwägt, nachfragt, euch vergewissert und ggf. "das machen alle so"-Entscheidungen kritischer seht. Und dass das mehr Gewinn ist, als Verlust, obwohl es im ersten Augenblick nach Mehraufwand aussieht, merkt man schon im ersten Aha-Moment und man fragt sich, wieso man nicht schon eher.... und so:)

Konkreter wird es übrigens in Fallbeispielen, die wir dann und wann mit euch teilen werden. Zu beachten ist aber hier in jedem Fall, dass IHR keiner dieser Fälle seid und dass Entscheidungen, die in einem Fall die richtigen sind, in einem anderen eine sehr schlechte Idee. Wir werden sie nur nutzen, um euch zu zeigen, wie sehr alles miteinander schwingt, verbunden ist, aufeinander wirkt und wie wenig man etwas tut, ohne dass es Einfluss auf irgendetwas anderes hat.

Schon drüber nachgedacht?

Während die kalte Jahreszeit eine Menge Spaß bringen kann, gilt es doch im Leben mit Tieren einiges mehr zu bedenken. Wir haben euch als Gedankenstütze einige Themen zusammengestellt:

*Ernährung
*Futter möglichst anwärmen und warm füttern. Das gilt vor allem für Stalltieren /Pferden in Offenställen und Hunden/Katzen, die die meiste Zeit draußen sind.
*gute, hilfreiche Futterzusätze: Hagebutte, Beeren, Zistrose, Fenchel, rote Beete, Tee, Kurkuma, Honig... (auch super für den Menschen)
*Katzen: warmes Wasser mit einem Schuss warmer Milch (laktosefrei) wärmt Freigänger gut auf
*Pferde: Futter warm,Wasser warm (gefrorenes Wasser draußen... trinken zu wenig), (Kräuter)Tee oder Smoothie (Kräutertee Kümmel, Fenchel oder Anis und rote Beete)
*Schwarzkümmelöl (Hunde, Katzen, Pferde) oder Lachsöl (Hunde)

*Hundemantel
Hunden helfen (je nach Rasse, Typ und Dauer/Art des Aufenthaltes draußen) Hundemäntel. Wer sich unangenehm belächelt fühlt, wenn er sich für sein Tier aus persönlichen Gründen dafür entscheidet, darf und sollte gern erklären, wieso das sinnvoll ist. Vielleicht wird das Ganze irgendwann dann so normal wie die Mütze auf dem Kopf wenig behaarter Menschen, lange bevor andere sie tragen?
Wer effektiv denken will,nutzt den Lagenlook... Regenmäntel und dünnere Hundemäntel aus Fleece bringen euch gut durch die Übergangszeit und können auch einzeln genutzt werden. Ein Regenmantel tocknet in der Regel super schnell und kann auch als zusätzlicher Schutz über dem Wintermantel helfen, wenn es draussen taut und fies dreckig wird. (Es gibt da so tierische Zeigenossen, die förmlich auf jede Gelegenheit warten...)
Bekleidung bei Tieren zu hinterfragen macht vorrangig dann Sinn, wenn diese das Tier behindert, einengt, es in seiner (Körper)Wahrnehmung stört oder ein Tier sich prinzipiell dagegen wehrt.

*Pfotenschuhe
Streusalz und Splitt können Schaden an den Pfoten eurer Hunde/Katzen anrichten. Verletzungen an den Pfotenballen können in Infektionen enden, Splitt kann mechanisch reizen/zwischen den Zehen reiben.

Ihr erkennt mögliche Probleme an vermehrtem Lecken der Pfoten oder einem seltsamen Gang. Bei Letzterem ist ein Abbruch des Spazierganges eigentlich Pflicht, wenn die Ursache nicht sofort beseitigt werden kann.

Zu Hause wäre Folgendes denkbar: Pfoten mit warmem Wasser spülen, mechanische Teile entfernen (auch zwischen den Zehen kontrollieren), Pfoten trocknen und mit einem Pfotenbalsam oder Melkfett pflegen (in Maßen,weil Hornhaut wichtig ist).

Bei anfälligen Tieren, Leben in Städten, längeren Spaziergängen oder prinzipiell langen Strecken können Pfotenschuhe eine sehr hilfreiche Sache sein. Auch die Buddler unter den Hunden könnten ggf. davon abgehalten werden,in frostharter Erde zu graben, wenn sie sich dadurch verletzen. Wie immer gilt die Verhältnismäßigkeit... nicht alles gilt für alle Tiere.

*chemische Gefahren
*Frostschutzmittel (schmeckt süß), Streusalz, Enteiser und Co. können bei Tauwetter zum Problem werden... Pfützenschlecken, das eh problematisch ist, sollte im Winter besonders dort, wo Winterdienst betrieben wird, komplett tabu sein.

Auch Schneebälle, die manche Hunde gern fangen und fressen, enthalten alles, was sich im Schnee (Strassenränder) so ablagert. Ab und an auf Wiesen oder im Wald macht ein solches Spielchen aber dennoch riesig Spaß.*Streusalz, Enteiser

*Glätte
A
uch Hunde können ausrutschen. Ein plötzlicher Sprint bei Hundebegegnungen, ein Hüpfer bei einem Schreck, ein Spurt über einen gefrorenen Teich... all das führt nicht nur beim Menschen zu Zerrungen und Co. Das Allradprinzip funktioniert im Winter also bedingt. Und: auch Pferde rutschen auf gefrorenen Pfützen aus!

*Sichtbarkeit
Aufgrund der Dunkelheit am Morgen und bereits am späten Nachmittag, bei Nebel, Regen... sind Mensch und Tier oft erst im letzten Moment zu sehen. Helle Kleidung, Leuchthalsbänder, Blinklichter an Halsbändern, Hundemänteln, Pferdedecken... all das sollte zur Grundausstattung für den Aufenthalt im Freien selbstverständlich sein.

Es hilft Autofahrern zu erkennen, mit welcher Art "Hindernis" er es zu tun hat (Anbringung auch dort, wo einschätzbar wird, wie groß euer Tier ist), aber auch Spaziergängern mit anderen Tieren, wer noch unterwegs ist. Deshalb genügen oft die Leuchtelemente der Outdoorbekleidung, die dort meist schon integriert ist, nicht und man sollte zu Leuchtarmbändern. Stirnlampen, Leuchtelementen an den Schuhen... greifen, sofern das dort, wo man unterwegs ist, sinnvoll ist.

Beobachtet selbst, wie spät man andere erkennt, wenn die Sicht schlecht wird.

Was will humans and pets?

humans and pets entsteht, als für unser Bedürfnis, Gesundsein und Gesundwerden ganzheitlicher zu sehen, unser eigener Umkreis nicht mehr ausreichend scheint, wir zu glauben beginnen, dass mehr Menschen und ihre Tiere ein veränderter Blickwinkel gut tun könnte.

Einmal damit begonnen, Symptome, Befindlichkeiten, Ereignisse... aus einem breiter angelegten Blickwinkel zu betrachten, kann man es sich kaum vorstellen, warum man sich bisher beispielsweise damit zufrieden gegeben hat, regelmässig wiederkehrend gegen Magenprobleme anzugehen... zu wissen, dass sich alles wiederholt, ohne darüber nachzudenken, ob ein Plan B das Thema vom Tisch holen könnte.

Für Plan B ist humans and pets eine recht gute Idee, weil  es sich immer lohnt, Symptome versuchsweise einmal anders zu betrachten, ein paar Fragen mehr zu stellen und damit den einen oder anderen Aha-Moment geschenkt zu bekommen. Wir lieben es, in alle Richtungen zu denken, grundsätzlich nichts für unmöglich zu halten, Möglichkeiten abzuwägen und die Natur zu nutzen, um den Körper in Balance zu bringen.

Unser Blog sollte sich mit der Zeit mit Beispielen aus unserem Alltag füllen. Unserem privaten, zu dem ausser den Menschen unsere Katzen, Pferde und Hunde gehören, und den Fällen, in dem wir unser Wissen dafür nutzen konnten, die Probleme von Mensch und/oder Tier zu lösen, die bisher mit reiner Symptombetrachtung keine Lösung finden konnten.

Uns hilft dabei neben unserem eigenen Wissen auch die Vernetzung mit Menschen, deren Fähigkeiten über das hinaus gehen, was wir leisten können und deren Möglichkeiten eine Alternative oder Ergänzung zu dem sein können, was wir wissen. Unser Horizont endet also nicht bei uns.

Und was das Ganze soll? Im besten Falle Eigenermächtigung... nehr Freiheit darin, entscheiden zu können, was für euch und eurer Tier der richtige Schritt sein könnte, mehr Wissen, um Dinge einzuordnen, etwas mehr Mut, neben der üblichen Stecke zu laufen aber mit dem Rüstzeug, das sicher zu tun bzw. dem Wissen, wo ihr Hilfe bekommen könnt, die euch unterstützt. Wir wünschen uns die richtigen Fragen (oder überhupt mehr Fragen?), das Erkennen von Zuammenhängen und das Nutzen der einfachen Lösungen, die uns eben schon oft die Natur bietet... deshalb naturgesund.

Viele Tiere in der Zeit um Silvester: sie zittern, hecheln, speicheln, flüchten, sind orientierungslos und voller Angst, ausgelöst durch unvermitteltes Knallen und Zischen der Feuerwerkskörper, das die Tiere nicht zuordnen können und sie deshalb unter Stress setzen.
Der mit den Knallgeräuschen verbundener Schreck kann starke physische Schmerzen verursachen und dadurch die Angst noch verstärken, weil der natürliche Drang zur Flucht nicht möglich ist
Besonders problematisch kann Silvester für Tiere mit Schmerzen aufgrund einer Erkrankung sein. Der Schmerz an sich sorgt schon für Verkrampfungen der Muskulatur. Silvester verstärkt das alles.

Verhalten von Hunden bei Geräuschangst
Starkes Hecheln
Zittern, Verstecken, Unruhe, Fluchtversuche
Zerstörungswut, Selbstverletzung, Beißen
Futterverweigerung, Durchfall
anhaltendes hochfrequentes Bellen

Manches kann man trainieren, (allerdings nicht zwischen Weihnachten und Silvester...)
Den Umgang mit plötzlichen lauten Geräuschen ist nicht nur ein Silvesterthema, sondern hilft euch bei Gewittern, privaten Feuerwerken, ungewohnten Umweltgeräuschen...
*schafft Sicherheitszonen, damit sich das Tier zurückziehen kann (offene Box)
*Kauartikel zur Entspannung (manche Tiere nehmen diese unter Stress nicht an)
*ätherische Öle (Tiere am besten vorher an die Verwendung gewöhnen und größtmögliche Umsicht bei der Nutzung)
*isometrische Übungen (vorher bereits trainiert)
*Rolläden runter, Fenster zu
*Gassirunden für Hunde planen (Leine am Hund!!), Freigänger (Katzen) bleiben im Haus
*Thundershirt (Beruhigungsweste),wenn euer Hund das toleriert und kennt
*notfalls /(z.B. für ältere Tiere): Pullermatte im Haus
Und... Watte im Ohr... man hört es, aber es scheint uns keine wirklich gute Idee zu sein. Fremdkörper haben in Hunde- und Katzenohren nichts zu suchen. Vielleicht toleriert euer Tier ja Geräuschschutzkopfhörer? Es gibt die verrücktesten Geschichten:)

pflanzliche Unterstützung (meist auch mit Vorlauf)
-bei ausgeprägtem Angstthema mit zeitlichem Vorlauf, ausreichend Wissen und Geduld
-bei Welpen und Junghunden
-ergänzend zu medikamentöser Therapie (Absprache TA bei Kombiversionen)

*Purapep Comfort (Nerven) / auch bei Allergie und Nierenproblemen
auch dauerhaft / auch bei Katzen (auch bei Ortswechsel) / wirkt nach etwa 10-14 Tagen
*Tryptophan (Studie: wirkt an Tag 3 signifikant)
*Vitamin B-Komplex (Nerven)
*Gaba (Nahrungsergänzungsmittel)
beruhigt Gehirn und ZNS
*Anxitane (basiert auf Grünteeextrakt), ähnliche Wirkung wie Gaba
*CBD (enthält Hanföl bis zu 80%), TAMACAN RELAX
*Adaptil, Zerstäuber (gut für gestresste Katzen)
*ätherische Öle (bei Katzen ggf. besser Hydrolate wählen, Hunde: an Öle gewöhnen
*Bachblüten
Medikamente
-bei Panik (Angst potenziert sich, Anlässe werden geringer, wenn man Angst ignoriert)
geläufige Präparate, die der Tierarzt verschreibt:
*Sileo (offiziell für Geräuschangst zugelassen)
*Pexion
*Aprazolam (Pferd: enthemmt nur wenig / angstlösend, wohltuend, mindert Stress
*Diazepam (beachten: macht high,verwirrt, enthemmt...bei unterschwelliger, auch nicht erkannter Aggression gefährlich)
*Acepromazin (NIE... tierschutzrelevant... stellt nur ruhig und das Tier ist in seiner Panik gefangen, nicht geeignet in diesem Kontext)
Alkohol
minmale Mengen Alkohol können tödlich sein
...Bier und Eierlikör landen besser in eurem Magen.

Und nun?
Eine perfekte Idee wäre das Ausweichen auf Gegenden, in denen eher selten ein Feuerwerk gezündet wird. Also Urlaub im Nirgendwo?

Wenn das nicht möglich ist, versucht, vorbereitet zu sein. Unsere Tipps können eine Entscheidungshilfe sein.
Für durchschnittlich ängstliche Tiere wird es genügen, da zu sein. Sorgt für ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, nehmt euch Zeit für eure Tiere... das neue Jahr begrüsst sich auch noch eine halbe Stunde später.

Pflanzliche Alternativen sind gute Möglichkeiten, aber keine Allheilmittel. Medikamente sollten gut abgewogen sein und nur eingesetzt werden, wenn sie wirklich gerechtfertigt sind.

Unser persönlicher (Hunde)Tipp:
Hundehöhle, Silvesterabend mit den Hunden, viel Liebe, ruhig bleiben, wenn das Tier verängstigt ist, ätherische Öle als Duftanker und Gittertape auf der Stirn... manchmal endet der Silvesterabend auch auf dem Boden neben der Hundebox, dicht an den Vierbeiner gekuschelt... es gibt schlimmerer Arten das neue Jahr zu begrüßen:)

#böllerciao

Und vielleicht eine gute Idee, das neue Jahr mit einer guten Tat zu vollbringen.... es gibt die Initiative #böllerciao. Nicht, dass Silvester keinen Spaß machen darf, aber es gibt Alternativen.

#böllerciao sollte zumindest bei den Familien Einzug halten, in denen Tiere leben. Wer, wenn nicht sie??