Das Problem

Einer unserer Sommernotfälle.... ein Abszess bei Hündin Rosa, entweder verursacht durch eine kleine unbemerkte Verletzung oder einen entzündeten Insektenstich.

Wir hatten es mit einer etwa 10cm großen Beule zu tun, die wir zuerst nicht deuten konnten, zumal Rosas Hormonhaushalt nach der Geburt ihrer Welpen wirklich alles mögliche in Gang brachte. An Tag 2 leichtes Fieber (38,4°) und die Beule öffnet sich an einer stecknadelgroßen Stelle... recht dünnflüssiges Eiter und etwas Blut suppen schon recht zügig heraus.

→ Beule...

 

→ stecknadelkopfgross...

Erste Hilfe und einige weitere gute Ideen

Nach dem ersten Schreck dann Verstand einschalten und statt Notruf Tierarzt für's erste Eigenverantwortung, dafür soll ja die Ausbiildung gut sein.

Im Stall bei den Pferden gab es noch ein Tütchen Rivanol, das sie dort bei Problemen mit den Hufen nutzen und desinfiziert. Wir haben die Lösung angesetzt und damit getränkte sterile Kompressen aufgelegt. Wichtig: nicht drücken oder quetschen... wir haben alles in Ruhe gelassen.

Für Tag 1 war das der Plan... Kompressen, schauen, was das Fieber macht und ruhig bleiben. Spaziergang war gestrichen, aber Rosa war eh zu kaputt dazu. Aus der stecknadelgroßen Stelle, war eine ca. 6x6cm große, schon recht tiefe Wunde geworden, die aber sauber aussah, nur ab und an nachblutete. Das Fieber versuchen wir zusätzlich (draussen Sommer mit über 30Grad) mit einer Kühlmatte unter dem Schlafplatz von Rosa zu senken.

→ doch größer als erwartet....

An Tag Tag 2 gleiches Bild, das Fieber geht runter, Rosa pflegt die Wunde, es bleibt bei "Innendienst" und wir ergänzen die Kompressen durch Zinkspray für die Zeit, in der keine Kompresse auf der Wunde liegt. Zusätzliche Unterstützung: das Wundheilungsprogramm per Bioresonanz. Rosa bekommt täglich ihre Portion Unterstützung.

→ Die Wunde ist noch immer feucht und es treten Reste an Wundflüssigkeit aus...

 

Ab Tag 3 geht es stetig jeden Tag etwas besser. Es bleibt bei den Kompressen, Zinkspray, Bioresonanzanwendung und weil die Wunde langsam trockener wird, holen wir die ätherischen Öle ins Boot... allerdings nur für leichte Massagen im Bereich der Beule, weil nicht ganz klar ist, was noch alles nach draussen muss/will. Die Öle sollen die Entzündung mildern und die Wundheilung befördern. Man muss dazu sagen, dass Roa "öleerfahren" ist. Einem Hund in dieser Situation zum ersten Mal mit ätherischen Ölen zu konfrontieren, macht wenig Sinn. Rosa genießt die sanfte Massage, kann entspannen und leckt die Öle auch nicht ab.
(Mehr zum Einsatz ätherischer Öle beim Hund an anderer Stelle. Ohne Vorkenntnisse bringt ihr ggf.euer Tier in Gefahr.)

(Wir haben Copaiba, Weihrauch und Lavendel mit je 1 Tropfen auf 10ml Trägeröl verdünnt verwendet.)

Nach 3 Wochen hat sich die Wunde bereits mehrfach komplett geschlossen, zweimal trat aus kleinen Stellen noch etwas Flüssigkeit aus, aber dem Hund ging es insgesamt gut. Ab dem 3. Tag gab es wieder Spaziergänge, allerdings nu auf Wegen, weil überall das Gras hoch stand und wir vermeiden wollten, dass etwas in die Wunde kommt. Das erste Mal wieder in einen Teich springen durfte sie erst ab Woche 4, als alles definitiv geschlossen war.
Übrig war da allerdings immer noch eine leiche Schwellung, von der wir uns nicht sicher waren, ob noch etwas nachkommen würde. Im Raum stand Silicea oder als Alternativem hätten wir es da gehabt, Galbanum als ätherisches Öl. Unsere Hausapotheke hatte Lavendel, Weihrauch, Copaiba und Vetiver als Vorrat (Immortelle und Patchouli wären auch eine nette Idee gewesen, aber eben nicht da)...die Mischung aus diesen Ölen hat innerhalb 1 Woche die Schwellung verschwinden lassen.

→ Doch noch eine deutliche Schwellung...

Eine ganz fein tastbare Vernarbung ist jetzt, 4 Wochen später, das einzge Überbleibsel. Wir massieren jeden Tag in einem ruhigen Moment den Bereich um diese Vernarbung ganz leicht mit den Fingespitzen und  haben nun einfach noch etwas Geduld. Vermutlich wird sich alles in Ruhe zurückbilden.

→ Die Schwellung verschwindet und es bleibt eine kleine Wulst (Narbe), die wir mit Geduld und den Ölen sehr wahrscheinlich gut behandelt bekommen...

Warum wir das so genau beschreiben...

Wir glauben, dass es wichtig ist, sich selbst helfen zu können. Es braucht dazu ein wenig Erfahrung, ggf. ein Netzwerk an Menschen, die wie bei uns das Rivanol sofort parat hatten (ab sofort liegt es auch bei uns) und einen wachen Blick. Wäre das Fieber nicht gesunken oder hätte sich die Wunde entzündet, wäre selbstverständlich der Weg zum TA die nächste sinnvolle Reaktion gewesen. Und... ob sich alles ohne die Unterstützung per Bioresonanz so schnell gut entwickelt hätte, weiß ich nicht. Ebenso ist die Wirkung der ätherischen Öle eine unterstützende. Dass alles bedeuend länger gedauert hätte, ist anzunehmen. Insofern sind wir glücklich, diese Möglichkeiten nutzen zu können und jede Erfahrung hilft uns weiter bei einem nächsten Problem.

Das haben wir genutzt:

Rivanol, Zinksalbe, Kühlmatte, Fieberthermometer, Lavendel, Weihrauch, Copaiba und Vetiver und Bioresonanz.

Ein worst case für alle Tiermenschen... die, die gern alles mal kosten,haben sich an der Schoki versucht.

Ein wenig aufatmen kénnt ihr,wenn es bei euch nur Vollmilchschoki gibt, auch wenn selbst da wie immer eigentlich die Menge das Gift macht. Schwierig: Bitterschokolade, je dunkler, desto schwieriger, èbrigens fèr Hunde und Katzen. Theobromin ist das Problem.... es ist in der Kakaobohne enthalten und kann vom Körper des Tieres nicht abgebaut werden.

UNSER WORST CASE

...eine Hündin mitten in der Säugezeit, die eigentlich immer Hunger hatte und einen kleinen Rest Bitterschoki aus einem Stapel alter Papiere heraussortiert hat. Ich habe sie erwischt, als sie es sich gerade mit ihrer Beute gemütlich machte und begonnen hat, es sich schmecken zu lassen.

GLüCK IM UNGLüCK:

Ich wusste, wie groß der Rest Schoki war, die Verpackung war noch nicht angeknabbert, sodass der Bittergehalt erkennbar war und ich habe sie recht früh dabei erwischt, sich die Schokolade schmecken zu lassen.

Das ist auch das .Erste, was wichtig ist: was hat das Tier wann und wieviel davon gefressen.

GELERNT:

Es gibt Schokoladenrechner. Einer davon: https://www.pfotensos.de/tools/schokoladen-rechner...
Dort kénnt ihr Gewicht des Hundes, die Menge geklauter Schokolade und Sorte eingeben und euch das Risiko anzeigen lassen. Viel davon ist Theorie.... ihr solltet den gesunden Menschenverstand mit entscheiden lassen.

Unser Hund wiegt etwa 22kg und hatte etwa 15g (ein kleines Stück der Tafel) gefuttert, die Schoki war gottseidank nicht die, die ich in den leckersten Cookies der Welt verbacke und die stolze 85% hat.... wir hatten es mit 60% zu tun UND... ich wusste, dass Rosa offensichtlich nicht so schnell Probleme mit Schokolade bekommt. Sie hat vor Jahren einen halbe Blechkuchen inhaliert, der nicht nur einen Schokoteig hatte, sondern auch noch mit Schokolade überzogen war. Seitdem gibt es bei uns übrigens keine herumliegende Schoki mehr (dachte ich, aber das muss wirklich JEDEM Familienmitglied klar sein!!!), auch nicht an Weihnachten.

Der Schmerz, weder Baumbehang noch Teller mit Süssigkeiten zu haben, hàlt sich in Grenzen, schliesslich gibt es verschliessbare Glàser oder Dosen.

Der Schokoladenrechner ergab bei uns ein geringes Risiko, sodass wir uns zur Selbsthilfe entschieden haben. Habt ihr es mit hochprozentiger Schoki oder grossen Mengen zu tun, solltet ihr nicht lange zögern und den Tiernotruf oder euren Tierarzt anrufen.

DIE SYMPTOME

...können sein: Erbrechen, Durchfal, erhöhter Herzchlag bis Herzrasen, Nervosität, Hecheln, Durst, erhöhte Temperatur,Muskelzittern oder Krämpfe. Eigentlich aber jedes eher ungewöhnliche Verhalten, wobei ihr darauf achten solltet, selbst ruhig zu bleiben, um nicht der Auslöser von diesem zu sein...

IST DAS RISIKO GERING

und ihr entschliesst euch vorerst dazu, abzuwarten, den Hund/die Katze in keinem Fall unbeaufsichtigt zu lassen und wollt dennoch etwas tun, hier unsere Ersthilfeversion (bei 15g, Schoki 60%, Hund 22kg UND das Problem noch säugende Welpen, die bereits zugefüttert wurden):

Heilerde in einer Portion Hundefutter für Muttertier + Welpen und eine Leberkapsel (Blütenrein, Leberkomplex,Naturtreu) für die Mutter und 3 in das Futter der Welpen, um die Ausleitungsorgane zu unterstützen.
Beides hätten wir wiederholt, hätten sich Mutter oder Welpen irgendwie anders verhalten als sonst, was aber nicht der Fall war.
Die Hündin bekam parallel ohnehin zum Ausgleich nach Trächtigkeit und Geburt ein Präparat: Pflanzenritual von Naturtreu

(Die Präparate sind Empfehlungen, die wir selbst nutzen und empfehlen. Wir haben keine bezahlte Werbeparnerschaft mit Naturtreu.)

 

Wir haben beide Präparate in unserer Hausapotheke, sollte euch ein ähnlicher Notfall passieren, → ruft uns an und vereinbart gern einen sofortigen Termin. Wir besprechen mit euch den konkreten Fall und empfehlen euchein Vorgehen. Um sicher zu sein, dass es eurem Tier gut geht, kann es parallel per Bioresonanz beobachtet und das Gesamtsystem unterstützt werden. Was sinnvoll ist,entscheidet die Analyse der Bioresonanztestung. Sollte es trotzdem notwendig sein, die Hilfe eines Tierarztes in Anspruch zu nehmen, werden wir euch das empfehlen und die Daten der Bioresonanzanalyse können hilfreich für dessen Entscheidungen sein.

NOTRUF

Einige Bundeslànder haben Tieràrztliche Notdienste...(sollten an eure Pinnwand für euer Bundesland... zur Not den TA fragen).
Ihr werdet in der Regel an die TA mit Notdienst weitergeleitet, die euch beraten. Manchmal hilft das, um zu wissen, wie es weitergeht. Diese Nummern gelten natürlich für jeden Notfall mit eurem Tier.
Thüringen: 0361 644 788 08 (Zentraler Tierärztlicher Notruf der Landestierärztekammer
Sachsen: 01805 84 37 36
Saarland: 01805 84 37 36
Hier findet ihr noch weitere Infos: https://tiermedizin.thieme.de/aktuelles/vet-news/detail/zentrale-rufnummer-fuer-tieraerztlichen-notdienst-1717

Besonders jetzt im Sommer ist es super leicht, dem Hund jeden Tag Gesundheit pur und Abwechslung zu bieten.

Deshalb hier ein kleiner Blick auf das, was gerade bei uns auf dem Speisezettel steht... und... der ist für die Welpen seit der Umstellung von der Muttermilch derselbe wie der für die Großen.

So ganz nebenbei mümmeln die Vierbeiner hier alle möglichen Beeren (in Maßen und bei Kernobst bevorzugt ohne... es landen eh schon genug Knochenreste, Holzstückchen vom Mulch... im Hund, weil man kleine Hunde einfach von nichts abhalten kann und allein der Versuch unrealistisch ist), Johannisbeeren beim Pflücken, Walderdbeeren und Brombeeren auf dem Spaziergang, Kirschen ohne Kerne, Bananen im Futter oder einfach so mal (auch gefrostet, wenn es mal wieder super heiss ist), Gurkenstücke, Apfelspalten oder als Morgenmahlzeit für die Welpen: Möhren.

Wer sich schon immer mal gefragt hat, ob die Möhre wirklich Sinn macht beim Hund, wenn sie doch meistens feingeraspelt (je nach Fressverhalten) und offenbar unverdaut den Hund wieder verlässt, der kann beruhigt sein. Auch wenn die unverarbeitete Möhre im Prinzip nicht verdaut werden kann, macht sie Kauspass, stärkt das Immunsystem und wirktgegen Parasiten. Wenn Beta-Carotin kann nur in der Kombi mit Fett oder aus der pürierten Möhre aufgenommen werden.
Aber allein so eine Möhrenknusperei ist es wert,dem Hund ab und an eine Möhre zu gönnen.

Ansonsten wandert die Möhre (bevorzugt geraspelt) ins tägliche Futter. Wenn man das Gefühl hat, dass der Hund etwas ausbrütet, sehr schmal ist oder auch einfach mal zwischendurch wandert bei uns die Morosche Karottensuppe im Futter. Sie kümmert sich um den Darm, ist schonend und gleicht den Mineral- und Wasserhaushalt aus. Einmal gekocht, hält sie sich lange im Kühlschrank, auch einfrosten für den Notfall (Durchfall, Übelkeit) ist eine gute Idee.

Sonst noch so im täglichen Futter:
Brokkoli
Gurken
Zucchini (gedünstet)
Kürbis (gedünstet)
Kartoffeln/Süsskartoffeln (gekocht)
Fenchel (auch in Krankheitszeiten)
Kohlrabi
Staudensellerie (gekocht und püriert...auch gut einzufrieren)
Blattsalate
Spinat (gedünstet)
Linsen (beliebt bei uns : rote)

dazu:
Leinsamen (eingeweicht gut wegen der Schleimstoffe)
Amaranth
Kokosflocken (Parasiten... besser als jede Wurmkur...immer mal rein ins Futter)
gemahlene Hagebutten (Vitamin C) und Weissdorn
Algen (Pulverform)
Öle (Schwarzkümmelöl, Fischöle, Algenöle9)...kurweise
Buttermilch
Joghurt (fermentiert)
Quark (toller Snack gekühlt bei Hitze)
Eigelb (Eiweiss gekocht besser verdaulich... Eigelb fühlt sich für unsere Hunde an wie Leckerli)
Kürbiskerne
Haferflocken
Knoblauch (Überdosierug fast nicht möglich,weil euer Hund das Futter so nicht fressen würde, aber ab und an genügt voll)

Aktuell wächst bei mir im Gewächshaus so gnz nebenbei wilder Portulak... der enthält natürliches Omega3... einfach mal ein bissel davon drauf aufs Futter.

 

 

 

 

Man könnte sicher noch viel mehr finden ... einfach, wenn man in die Vorratskammer und den Kühlschrank schaut. Abwechslungsrreich und damit gesund füttern ist also relativ leicht und bildet eine wirklich gute Basis. Wenn man sich der jeeiigen Saison anpasst, ist nix davon übermässig teuer und man erspart sich cool klingende teure Sonderfutter, Smoothies (ihr könnt alles zum Smoothie machen, wenn euer Hund das so liebt) und Co.
Wichtig: wenn ihr euch nicht sicher seid, lest nach, vor allem auch was Mengen oder die Frage roh/gekocht etc. betrifft. Und... Hände weg von Gewürzen, Zwiebeln und Co. Da beginnt auch die Einschränkung dafür, dass der Hund oft fressen kann, was ihr selbst esst. Kann er (oft), aber eben nur ungewürzt... dann heißt es nachwürzen für euch und einen zufriedenen Hund geniessen.:)

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob eurem Tier irgendetwas fehlen könnte, kann ein kurzer Grundcheck mit der Bioresonanz helfen. Oftmals sind es kleine Korrekturen, kurweise gegeben, die alles wieder in Lot bringen, wenn man das Ganze regelmässig einmal tut. Die meisten Tiere sind dann weniger anfällig gegen Krankheiten, weil ihr gesamtes System so in Balance ist, dass es ausgleichen kann. Ihr kennt das ja selbst... in Stresszeiten, wenn ihr insgesamt wenig auf euch achtet, erwischt euch jeder Kram, den ihr sonst locker wegstecken könnt. Eurem Tier geht es nicht anders.

Wenn wir uns etwas wünschen könnten für unsere Tiere, dann ein regelmässiger Grundcheck (genauer muss man nur hinsehen, wenn dieser etwas Gravierendes anzeigt oder das Tier grundsätzlich ein Thema hat) 2mal im Jahr und nicht die Menge an Notfällen, die derzeit noch bei uns landen. Oftmals ist es viel schwerer, dann die Ursachen zu finden, das System wieder so zur Ruhe zu bringen, um danach die eigentlche Ursache behandeln zu können und manches geht dann auch manchmal nur noch mit Mitteln zu klären, die man nicht hätte anwenden müssen. Bestes Beispiel: die Wurmkur. Sind die Würmer (in Mengen, ein paar dürfen, wenn der Organismus damit zurecht kommt) erst da, helfen pflanzliche Mittel nicht mehr. Dann heisst es Wurmkur und danach muss der Darm wieder aufgebaut werden. Die Alternative findet ihr in den Listen oben..::)

Und... nicht alles muss natürlich... schaut euch einfach um, was zu euch passt, was ihr selber im Kühlschrank habt und seht das Ganze nicht zu unentspannt:)))  Die perfekte Lösung gibt es nicht.

Einmal mehr das Leben etwas leichter gemacht, wenn's irgendwo ein klitzeklein wenig klemmt (bei Mensch und Tier... bei Tier immer ein wenig schauen, was eventuell ein No GO ist oder auf eine bestimmte Art und Weise verarbeitet sein oder in Verbindung mit etwas gegeben werden sollte).

(Unsere Anwendungshinweise beziehen sich speziell auf den Hund)
Ob Pflanzen frisch aus der Natur,im Salt,als Tee, Tinktur,Salbe oder auch ätherisches Öl genutzt werden, verändert oft noch einmal das Wirkspektrum. Es macht also durchaus Sinn, sich damit einmal näher zu beschäftigen, weil sich oftmals die Hausapotheke bereits im Gewürzregal befindet, euch draussen beim Spaziergang tagtäglich und immer neu begegnet oder für den Fall der ätherischen Öle bereits zu eurem Wellnessprogramm gehört. Hochwertige, sauber produzierte und offen deklarierte ätherische Öle (das sind nicht so sehr viele und 100% Bio und REIN ist kein Qualitätsmerkmal, an dem man gute Öle erkennt) können immer auch zur Linderung von Beschwerden genutzt werden (dazu an anderer Stelle mehr)

Hier unsere Auswahl:

Basilikum
verdauungsfördernd und krampflösend, beruhigend , z. B. bei akuten Blähungen
frisch im Nassfutter oder in Hundekeksen
Brennnessel
entzündungshemmend, schmerzlindernd und blutreinigend
bei Arthrosen, Anregung des Stoffwechsels oder als harntreibendes Mittel
Fenchel
Nährstoffbombe, viele ätherische Öle
bei Atemwegsbeschwerden. bei Durchfall, wirkt krampflösend
als Tee oder  gedünstet im Futter
Löwenzahn
Bitterstoffen (für den Magen-Darm-Trakt)
verdauungsfördernd, appetit- und stoffwechselanregend, entgiftend
(ganze Pflanze... frisch gelegentlich unters Futter, beim Menschen in den Salat)
Minze
verdauuungsfördernd, krampflösend, unterstützt die Darmtätigkeit und hilft gegen Blähungen
antiseptische und desinfizierende Wirkung auch bei Übelkeit und Magenverstimmungen
bei Atemwegserkrankungen
sehr intensiv... Vorsicht bei Dosierung, Pfefferminze nicht fürr Katzen!
Oregano
bei Blähungen und Durchfall
heilungsfördernd bei Husten und anderen Bronchialbeschwerden
das ätherische Öl hemmt das Bakterienwachstum und ist für die Mundhygiene nutzbar
Petersilie
bei Bauchschmerzen,  stärkt das Immunsystem und außerdem erfrischt den Atem bei Hunden
unterstützend bei Blasen- und Nierenentzündungen
püriert verarbeiten
Rosmarin
enthält Antioxidantien, Vitamin B6 und Kalzium
entzündungshemmende Wirkung, anregend
unterstützt bei Appetitlosigkeit und Blähungen

Salbei

gegen Husten, Halsentzündungen und Atemwegsbeschwerden
Bitterstoffe wirken anregend auf die Darmtätigkeit
wie auch Minze, Oregano und Rosmarin mit seinen ätherischen Ölen gut für die Mundhygiene

Thymian
positiver Einfluss auf die Verdauung... krampfauflösend bei Blähungen
bei Erkrankungen der Atemwege...  verflüssigt zähe Sekrete und erleichtert das Abhusten

(Zusammenstellung der Kräuter: defu)

Die Körpertemperatur des Hundes liegt bei 38,5° bis 39°. Bei 40° ist er in Gefahr, bei 41° landen wir im kritischen und bei 42° im potentiell tödlichen Bereich.

Hunde schwitzen nur über die Pfotenballen, anstatt wie Menschen über die gesamte Körperoberfläche. Je grösser der Hund ist, desto schneller wird auch das zum Problem, weil seine Körperoberfläche sich weitaus mehr aufheizt und als "Kühlfläche" trotzdem nur die Pfotenballen zur Verfügung stehen.

Die einzige aktive Kühlmöglichkeit ist das Hecheln, was ab dem Moment nur noch eine unzureichende Lösung ist, wenn die Umgebungstemperatur höher wird als die Körpertemperatur des Tieres. Extreme Hitze bedeutet damit auch extreme Gefahr.

Realitätstest
Wie schnell 2 Grad Temperaturunterschied geschafft sind, könnt ihr am Beispiel Auto probieren. Türen auf, Auto im Schatten geparkt und Hund in der Box. Jetzt stellt euch vor, ihr lauft nur 2 min zum Bäcker, anstatt mit im Auto zu sitzen, die Temperatur zu beobachten und festzustellen, wie unfassbar schnell sich alles erhitzt. Nicht anders ist es in Wohnungen, die auch nachts nicht richtig abkühlen (Dachgeschosse sind besonders schwierig). Meist sind die Bodentemperaturen aufgrund moderner Bodenbeläge mit Komfort für die Menschen nie wirklich kalt, der Raum wirkt wie eine Hitzeglocke und zusätzlich gibt es das weiche, warme, isolierende Hundebett, das die Wärme hält.

Was passiert bei einem Hitzschlag mit deinem Hund?
Erhöhte Körpertemperatur bedeutet Gefäßerweiterung, sinkenden Blutdruck und in der Folge unzureichende Versorgung mit Sauerstoff, die Darmbarriere funktioniert nicht mehr und Bakterien gelangen ins Blut, was ein Multiorganversagen bedeuten kann. Selbst wenn ein Tierarzt jetzt noch helfen kann, bleiben Folgeschäden.

Ab wann besteht ein Hitzeschlagrisiko?
Prinzipiell bei Temperaturen ab 30°.

Gibt es besonders gefährdete Hunde?
Brachyzephale Rassen (angelegte Atemwegsprobleme durch Zuchtform), große Hunde (Körperoberfläche gross), ältere und kranke Tiere, übergewichtige Kandidaten und die Rassen, die mit besonders viel Fell leben. Letztere Themen kann man im Voraus bedenken... Übergewicht ist das Thema des Hundemenschen und langfellige Hunde können ggf. in der extrem warmen Zeit geschoren werden, sofern sie das Prozedere gewöhnt sind.

To do?
Der Badesee, Leckmatten mit kaltem Quark und Co., kalte Smoothies, selbstgemachtes Hundeeis, kaltes Obst (sofern euer Hund das mag... toll sind z.B. gekühlte Gurken, weil diese überdies viel Wasser enthalten) und ein faules Schläfchen im Schatten reichen en den wirklich schlimmen Tagen nicht.
Unsere Hunde liegen dann nur noch auf den Steinplatten in den ungemütlichsten dunklen Ecken im Hof oder direkt auf den Steinböden unseres alten, gut isolierten alten Lehmhauses. Dort werden sie von unten wie mit einer Kühlmatte gekühlt und sie haben die Möglichkeit, die Körpertemperatur zu regulieren. Ausreichend Wasser erklärt sich von selbst, ein kühles Lüftchen per Durchzug macht es auch noch etwas leichter, falls das Wetter es hergibt.

Wer allerdings so wohnt wie die meisten Menschen, nämlich in für die Menschen passend eingerichteten Häusern/Wohnungen, bei denen der Boden sich nie unangenehm kalt anfühlt, der muss für andere Möglichkeiten sorgen.... nasse Tücher, Kühlmatten (Vorsicht mit Gelmatten... es gibt bei uns KEIN noch so bissfestes Hundespielzeug, was einem Hund gewachsen wäre, somit auch keine Kühlmatte), ein voller Wassernapf und kühlende Leckereien sind dringend notwendig. Auch solltet ihr euren Hund nie lange allein lassen, um ein Problem bemerken zu können. Und die Frage, ob ein Hund seine gewohnten 2-3 Spaziergänge braucht oder ihr euch lieber den Wecker morgens sehr früh stellt oder die langen Abende nutzt, stellt sich vermutlich ebenso nicht.

In jedem Fall gilt es, aufmerksam zu sein, den Körper eures Hundes grundlegend zu verstehen und aber auch den Markt der Hundegadgets kritisch zu prüfen. Ansonsten genießt die Tage dazwischen, an denen es moderat warm ist und all die Möglichkeiten des Draussenseins mit euren Tieren:)

 

Futter ist sehr oft DAS Problem, wenn es um gesundheitliche Themen geht. Und hier beginnt dann die Aufgabe, die wir gerade als eine der dringendsten angehen. Wir versuchen dafür querbeet durch die Futterlandschaft eine Vielfalt an Herstellern und Sorten in unserem Futtermittelarchiv verfügbar zu haben, um diese für individuelle Futtermitteltests einsetzen zu können.

WAS DANN PASSIERT
Uns kontaktiert ein Tierhalter, dessen Tier (Hund, Pferd, manchmal auch Katze) ein gesundheitliches Problem hat. Um der Ursache auf die Spur zu kommen, erfolgt mittels Bioresonanz ein Check durch die Physiologie, Pathologie und Psyche des Tieres, wo sich oftmals bereits Anhaltspunkte finden. Deuten diese auf mögliche Zusammenhänge mit dem Futter, gleichen wir hier vor allem Verträglichkeiten zu allererst ab.

WAS BEDEUTET VERTRÄGLICHKEIT?
Den Test-Dschungel sind alle Tierhalter schon einmal mit Ratlosigkeit entkommen und das nicht nur, weil Tests unter bestimmten Gesichtspunkten erfolgen, sondern auch, weil es als Laie wahnsinnig schwer ist, die einzelnen getesteten Komponenten entsprechend zu werten... Wieviel Fleischanteil, Gemüse, welche Zusätze, kaltgepresst oder schonend verarbeitet... →WAS PASST FÜR MEIN TIER?

Fakt ist, nicht jedes "gute" Futter ist auch gut und nicht jedes "gute* Futter passt zu deinem Tier. Koch einen wirklich guten Kaffee und bietet ihn, sehr stark gebraut und schwarz jemandem an, der Kaffee nur sanft und zumindest gesüßt verträgt? Es darf und muss also spezieller sein.

HIER HILFT UNS DIE BIORESONANZ.
Wir testen nicht nur das Futter hinsichtlich seiner Bestandteile in Bezug zum Tier (wird es mit diesem einen Futter ausreichend versorgt, passt es zum Hund, der möglicherweise ein Arbeitshund mit hohem Energiebedarf ist, der vielleicht nicht ausreichend gedeckt ist...) und natürlich die Verträglichkeit... hier kommt oftmals die Sorte ins Spiel, also Rind, Fisch, Ente, Geflügel, Wild... Die Liste der Ausschlusskriterien ist immer überraschend lang, woran der Mensch nicht unwesentlich Anteil hat. Es ist nie (oder bei normalem Futterverhalten sehr selten)  der Hund, der mäkelt, sondern der Mensch, der kein Licht ins Dunkel bringen kann, was der Hund verträgt.

Sind alle Kriterien beurteilt, wird der Futterplan neu sortiert, manchmal kurzfristig, oftmals dauerhaft. (Ein Hund mit Arthrose bekam von uns eine kurzfistige Futterumstellung, die ihn nach kurzer Zeit sehr leichtfüßig durchs Leben laufen lässt... hier wurde aus kurzfristig "für immer"... und jeder Spaziergang bringt auf's neue Bestätigung.)

Lag das ursprüngliche Problem beim Futter, wird in kurzem Zeitabstand nochmals per Bioresonanz getestet. Jetzt können kleine Anpassungen erfolgen und nur sehr selten liegt im Futter weiterhin das Hauptproblem eines gesundheitlichen Themas.

Unser Fazit
Um Licht ins Dunkel zu bringen, wird in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten das Futtermittelarchiv Stück für Stück erweitert... Futterproben, die wir anhand des Tests über die Bioresonanz mit dem jeweiligen Tier abgleichen können.
Stück für Stück wird die Aussagekraft unseres Futtervorrates exakter... allerdings immer im Bezug zu einem bestimmten Tier in seinem aktuellen Status (gesundheitlich, entwicklungs-und rassebezogen).

Wer also vermutet, die gesundheitliche Themen könnten futterbezogen sein (das bedeutet nicht immer nur, dass ein Hund etwas nicht verträgt und meidet...), wer vor der Frage einer Futterumstellung steht (aus den verschiedensten Gründen) und das Tier nicht aktiv als Versuchslabor nutzen will oder wer ein neues Tier aufnimmt und sozusagen bei Punkt Null beginnt, ist über einen Abgleich Futter-jeweiliges Tier über die Bioresonanz bei uns richtig.

Meldet euch gern bei uns.

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