Diese Futtergedanken betreffen vor allem unsere Erfahrungen mit unseren Hunden und stehen im Zusammenhang mit der Planung eines Wurfes.

Aber in gewisser Weise gelten sie prinzipiell... nehmt euch an Gedanken heraus, was euch wichtig erscheint. Es gibt kein Richtig oder Falsch, das für jedes Tier und dessen Menschen passt.
Bei uns begann die Suche nach dem passenden Futter mit dem Futterarchiv, das wir angelegt haben. Wir trafen auf tolle und weniger tolle Futter, was am Ende aber auch nicht prinzipiell zu sehen ist. Was nutzt ein grossartiges Futter, wenn das Tier aus diversen Gründen mieses Trockenfutter gewohnt ist und das komplette System randaliert, weil der Stoffwechsel mit hochwertigem Fleisch nicht zurecht kommt? Welchen Sinn macht es, sich immer wieder dem Stress der Suche nach "noch besserem" Futter auszusetzen, nur, weil es "sein könnte, das..."? Und weshalb sollte sich ein Hundemensch Vorwürfe machen, weil er sich für eine Fütterungsvariante entscheidet, die einfach in sein Leben passt, die aber vielleicht Kopfschütteln bei immer besser Wissenden auslöst?

Es ist ein wahrer Futterdschungel da draussen und vieles könnte richtig und aber auch falsch sein. Für uns stand am Ende fest, dass es keine wirklichen Empfehlungen,sondern nur Erfahrungen geben kann. Und dann ist es so wie im Menschenleben... der eine verträgt Rohkostsalat, bei dem andere murrt der Magen... Heißt... wenn es dem Hund gut geht, ist es gut. Und ob es ihm gut geht, wird man an seinem Fell, seinem Verhalten, seiner gesamten Konstitution sehen... wenn man sich die Zeit nimmt,seine Hunde zu sehen. Also sind Zeit und Aufmerksamkeit manchmal wichtiger als alles andere.

(Und wir selbst nutzen bei Zweifeln die Fähgkeiten der Bioresonanz, die uns ganz klar zeigt, ob wir beispielsweise ein Supplement nutzen sollten, weil etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist oder auch etwas ganz anderes im Leben des Hundes Beachung braucht.)

Im Fall unserer Hunde ist es so, dass wir Trockenfutter eigentlich nur als Zwischenmahlzeit nutzen. Wir sind gut mit Wooof zurechtgekommen, kaltgepresstes Trockenfutter, mittlerweile in mehreren Sorten verfügbar. Eigentlich wechseln wir zwischen regular und high energy, das immer dann, wenn ein Tier einfach etwas mehr auf die Rippen braucht. Wir hatten immer sehr sportliche Tiere, die nicht zu viel Körpergewicht neigten.

Für die Welpenaufzucht kam auch Wooof infrage und es wanderte in den Test. Mit dabei auch das Futter von "Das gesunde Tier", Wildfang und die "haus"gemischte Version Huhn aus dem "Zwinger von der roten Fährte". Mehr aus Zufall rutschte kurz vor der Entscheidung Hubertusgold Junior mit in die Auswahl.

Alle Futter waren wirklich gut geeignet... für Mutter und Welpen. (Per Bioresonanz kann man die Verträglichkeit auch für die Welpen testen, sobald die Trächtigkeit einsetzt.), aber das Rennen machte anz klar Hubertusgold.
Wir fütterten die Mutter ab dem letzten Drittel der Trächtigkeit bereits mit Hubertusgold und stellten die Welpen darauf um, als es an der Zeit für mehr als Milch war. Alle Tiere hatten keinerlei Probleme mit dem Futter, das bei den Welpen eingeweicht und mit allerlei Beigaben gemischt gefüttert wird.

Unsere Beigaben sind geraspelte Möhren, Kokosflocken, Leinamen, Buttermilch, selbst gemachter Joghurt, Quark, Spinat, Staudensellerie, Brokkoli, Süsskartoffeln, Kartoffeln, Reis, Vollkornnudeln, geriebene Äpfel... und Omega3Öl und Tierlieb .Darmregulat als Supplements. Probleme mit der Ernährung hatten wir von Anfang an keine. Die Mutter bekam zusätzlich Pflanzenritual von Naturtreu, Vitamin B Komplex und eine Zeitlang Colostrum,weil sie wirklich strapaziert aussah:) Das Welpentrockenfutter bekommt sie nur noch als kleines Leckerli:)) Die Entscheidung für ein Produkt fällt bei uns meistens aus Erfahrungsgründen, ansonsten oftmals auch aufgrund eines guten Kontakts... wenn Händler oder Hersteller offen kommunizieren, Zusatzinfos bereit stellen und vor allem offen deklarieren.

Was Nassfutter betrifft...wir kombinieren Rinderknochen, frische Hundewürste, Innereien vom Schlachten und hochwertiges Nassfutter, was in dem Fall nicht heißt, dass teuer gleich gut ist. Es geht vorrangig um Fleischbestandteile, die allerdings nicht nur ein Werbeslogan sind, sondern ebenso deklariert sind. Wir füttern derzeit Animonda Gran Carno mit einem durchschnittlichen Fleischanteil von 70%, das wir auch im Welpenfutter beimischen. Was allerdings nicht zu übersehen ist...am zufriedensten und sattesten mit auch kleineren Mengen sind die Hunde bei frischen Zutaten. Die Zusätze, die wir den Welpen geben, bekommen bei uns alle Hunde... kein Hund braucht nur Fleisch, um gesund zu bleiben.

Soweit unsere Erfahrungen aus einem halben Jahr mit 7 Hunden... immer, wenn wir uns dauerhaft unsicher sind, testen wir das spezielle Tier mit Hilfe der Bioresonanz gegen. Wenn wir Futter umstellen wollen würden, würden wir dieses vorher testen, um nicht in Gefahr zu geraten, dem Tier unnötig Schwierigkeiten mit dem neuen Futter zu bereiten. Auch ein wirklich

Das Problem

Einer unserer Sommernotfälle.... ein Abszess bei Hündin Rosa, entweder verursacht durch eine kleine unbemerkte Verletzung oder einen entzündeten Insektenstich.

Wir hatten es mit einer etwa 10cm großen Beule zu tun, die wir zuerst nicht deuten konnten, zumal Rosas Hormonhaushalt nach der Geburt ihrer Welpen wirklich alles mögliche in Gang brachte. An Tag 2 leichtes Fieber (38,4°) und die Beule öffnet sich an einer stecknadelgroßen Stelle... recht dünnflüssiges Eiter und etwas Blut suppen schon recht zügig heraus.

→ Beule...

 

→ stecknadelkopfgross...

Erste Hilfe und einige weitere gute Ideen

Nach dem ersten Schreck dann Verstand einschalten und statt Notruf Tierarzt für's erste Eigenverantwortung, dafür soll ja die Ausbiildung gut sein.

Im Stall bei den Pferden gab es noch ein Tütchen Rivanol, das sie dort bei Problemen mit den Hufen nutzen und desinfiziert. Wir haben die Lösung angesetzt und damit getränkte sterile Kompressen aufgelegt. Wichtig: nicht drücken oder quetschen... wir haben alles in Ruhe gelassen.

Für Tag 1 war das der Plan... Kompressen, schauen, was das Fieber macht und ruhig bleiben. Spaziergang war gestrichen, aber Rosa war eh zu kaputt dazu. Aus der stecknadelgroßen Stelle, war eine ca. 6x6cm große, schon recht tiefe Wunde geworden, die aber sauber aussah, nur ab und an nachblutete. Das Fieber versuchen wir zusätzlich (draussen Sommer mit über 30Grad) mit einer Kühlmatte unter dem Schlafplatz von Rosa zu senken.

→ doch größer als erwartet....

An Tag Tag 2 gleiches Bild, das Fieber geht runter, Rosa pflegt die Wunde, es bleibt bei "Innendienst" und wir ergänzen die Kompressen durch Zinkspray für die Zeit, in der keine Kompresse auf der Wunde liegt. Zusätzliche Unterstützung: das Wundheilungsprogramm per Bioresonanz. Rosa bekommt täglich ihre Portion Unterstützung.

→ Die Wunde ist noch immer feucht und es treten Reste an Wundflüssigkeit aus...

 

Ab Tag 3 geht es stetig jeden Tag etwas besser. Es bleibt bei den Kompressen, Zinkspray, Bioresonanzanwendung und weil die Wunde langsam trockener wird, holen wir die ätherischen Öle ins Boot... allerdings nur für leichte Massagen im Bereich der Beule, weil nicht ganz klar ist, was noch alles nach draussen muss/will. Die Öle sollen die Entzündung mildern und die Wundheilung befördern. Man muss dazu sagen, dass Roa "öleerfahren" ist. Einem Hund in dieser Situation zum ersten Mal mit ätherischen Ölen zu konfrontieren, macht wenig Sinn. Rosa genießt die sanfte Massage, kann entspannen und leckt die Öle auch nicht ab.
(Mehr zum Einsatz ätherischer Öle beim Hund an anderer Stelle. Ohne Vorkenntnisse bringt ihr ggf.euer Tier in Gefahr.)

(Wir haben Copaiba, Weihrauch und Lavendel mit je 1 Tropfen auf 10ml Trägeröl verdünnt verwendet.)

Nach 3 Wochen hat sich die Wunde bereits mehrfach komplett geschlossen, zweimal trat aus kleinen Stellen noch etwas Flüssigkeit aus, aber dem Hund ging es insgesamt gut. Ab dem 3. Tag gab es wieder Spaziergänge, allerdings nu auf Wegen, weil überall das Gras hoch stand und wir vermeiden wollten, dass etwas in die Wunde kommt. Das erste Mal wieder in einen Teich springen durfte sie erst ab Woche 4, als alles definitiv geschlossen war.
Übrig war da allerdings immer noch eine leiche Schwellung, von der wir uns nicht sicher waren, ob noch etwas nachkommen würde. Im Raum stand Silicea oder als Alternativem hätten wir es da gehabt, Galbanum als ätherisches Öl. Unsere Hausapotheke hatte Lavendel, Weihrauch, Copaiba und Vetiver als Vorrat (Immortelle und Patchouli wären auch eine nette Idee gewesen, aber eben nicht da)...die Mischung aus diesen Ölen hat innerhalb 1 Woche die Schwellung verschwinden lassen.

→ Doch noch eine deutliche Schwellung...

Eine ganz fein tastbare Vernarbung ist jetzt, 4 Wochen später, das einzge Überbleibsel. Wir massieren jeden Tag in einem ruhigen Moment den Bereich um diese Vernarbung ganz leicht mit den Fingespitzen und  haben nun einfach noch etwas Geduld. Vermutlich wird sich alles in Ruhe zurückbilden.

→ Die Schwellung verschwindet und es bleibt eine kleine Wulst (Narbe), die wir mit Geduld und den Ölen sehr wahrscheinlich gut behandelt bekommen...

Warum wir das so genau beschreiben...

Wir glauben, dass es wichtig ist, sich selbst helfen zu können. Es braucht dazu ein wenig Erfahrung, ggf. ein Netzwerk an Menschen, die wie bei uns das Rivanol sofort parat hatten (ab sofort liegt es auch bei uns) und einen wachen Blick. Wäre das Fieber nicht gesunken oder hätte sich die Wunde entzündet, wäre selbstverständlich der Weg zum TA die nächste sinnvolle Reaktion gewesen. Und... ob sich alles ohne die Unterstützung per Bioresonanz so schnell gut entwickelt hätte, weiß ich nicht. Ebenso ist die Wirkung der ätherischen Öle eine unterstützende. Dass alles bedeuend länger gedauert hätte, ist anzunehmen. Insofern sind wir glücklich, diese Möglichkeiten nutzen zu können und jede Erfahrung hilft uns weiter bei einem nächsten Problem.

Das haben wir genutzt:

Rivanol, Zinksalbe, Kühlmatte, Fieberthermometer, Lavendel, Weihrauch, Copaiba und Vetiver und Bioresonanz.

Ein worst case für alle Tiermenschen... die, die gern alles mal kosten,haben sich an der Schoki versucht.

Ein wenig aufatmen kénnt ihr,wenn es bei euch nur Vollmilchschoki gibt, auch wenn selbst da wie immer eigentlich die Menge das Gift macht. Schwierig: Bitterschokolade, je dunkler, desto schwieriger, èbrigens fèr Hunde und Katzen. Theobromin ist das Problem.... es ist in der Kakaobohne enthalten und kann vom Körper des Tieres nicht abgebaut werden.

UNSER WORST CASE

...eine Hündin mitten in der Säugezeit, die eigentlich immer Hunger hatte und einen kleinen Rest Bitterschoki aus einem Stapel alter Papiere heraussortiert hat. Ich habe sie erwischt, als sie es sich gerade mit ihrer Beute gemütlich machte und begonnen hat, es sich schmecken zu lassen.

GLüCK IM UNGLüCK:

Ich wusste, wie groß der Rest Schoki war, die Verpackung war noch nicht angeknabbert, sodass der Bittergehalt erkennbar war und ich habe sie recht früh dabei erwischt, sich die Schokolade schmecken zu lassen.

Das ist auch das .Erste, was wichtig ist: was hat das Tier wann und wieviel davon gefressen.

GELERNT:

Es gibt Schokoladenrechner. Einer davon: https://www.pfotensos.de/tools/schokoladen-rechner...
Dort kénnt ihr Gewicht des Hundes, die Menge geklauter Schokolade und Sorte eingeben und euch das Risiko anzeigen lassen. Viel davon ist Theorie.... ihr solltet den gesunden Menschenverstand mit entscheiden lassen.

Unser Hund wiegt etwa 22kg und hatte etwa 15g (ein kleines Stück der Tafel) gefuttert, die Schoki war gottseidank nicht die, die ich in den leckersten Cookies der Welt verbacke und die stolze 85% hat.... wir hatten es mit 60% zu tun UND... ich wusste, dass Rosa offensichtlich nicht so schnell Probleme mit Schokolade bekommt. Sie hat vor Jahren einen halbe Blechkuchen inhaliert, der nicht nur einen Schokoteig hatte, sondern auch noch mit Schokolade überzogen war. Seitdem gibt es bei uns übrigens keine herumliegende Schoki mehr (dachte ich, aber das muss wirklich JEDEM Familienmitglied klar sein!!!), auch nicht an Weihnachten.

Der Schmerz, weder Baumbehang noch Teller mit Süssigkeiten zu haben, hàlt sich in Grenzen, schliesslich gibt es verschliessbare Glàser oder Dosen.

Der Schokoladenrechner ergab bei uns ein geringes Risiko, sodass wir uns zur Selbsthilfe entschieden haben. Habt ihr es mit hochprozentiger Schoki oder grossen Mengen zu tun, solltet ihr nicht lange zögern und den Tiernotruf oder euren Tierarzt anrufen.

DIE SYMPTOME

...können sein: Erbrechen, Durchfal, erhöhter Herzchlag bis Herzrasen, Nervosität, Hecheln, Durst, erhöhte Temperatur,Muskelzittern oder Krämpfe. Eigentlich aber jedes eher ungewöhnliche Verhalten, wobei ihr darauf achten solltet, selbst ruhig zu bleiben, um nicht der Auslöser von diesem zu sein...

IST DAS RISIKO GERING

und ihr entschliesst euch vorerst dazu, abzuwarten, den Hund/die Katze in keinem Fall unbeaufsichtigt zu lassen und wollt dennoch etwas tun, hier unsere Ersthilfeversion (bei 15g, Schoki 60%, Hund 22kg UND das Problem noch säugende Welpen, die bereits zugefüttert wurden):

Heilerde in einer Portion Hundefutter für Muttertier + Welpen und eine Leberkapsel (Blütenrein, Leberkomplex,Naturtreu) für die Mutter und 3 in das Futter der Welpen, um die Ausleitungsorgane zu unterstützen.
Beides hätten wir wiederholt, hätten sich Mutter oder Welpen irgendwie anders verhalten als sonst, was aber nicht der Fall war.
Die Hündin bekam parallel ohnehin zum Ausgleich nach Trächtigkeit und Geburt ein Präparat: Pflanzenritual von Naturtreu

(Die Präparate sind Empfehlungen, die wir selbst nutzen und empfehlen. Wir haben keine bezahlte Werbeparnerschaft mit Naturtreu.)

 

Wir haben beide Präparate in unserer Hausapotheke, sollte euch ein ähnlicher Notfall passieren, → ruft uns an und vereinbart gern einen sofortigen Termin. Wir besprechen mit euch den konkreten Fall und empfehlen euchein Vorgehen. Um sicher zu sein, dass es eurem Tier gut geht, kann es parallel per Bioresonanz beobachtet und das Gesamtsystem unterstützt werden. Was sinnvoll ist,entscheidet die Analyse der Bioresonanztestung. Sollte es trotzdem notwendig sein, die Hilfe eines Tierarztes in Anspruch zu nehmen, werden wir euch das empfehlen und die Daten der Bioresonanzanalyse können hilfreich für dessen Entscheidungen sein.

NOTRUF

Einige Bundeslànder haben Tieràrztliche Notdienste...(sollten an eure Pinnwand für euer Bundesland... zur Not den TA fragen).
Ihr werdet in der Regel an die TA mit Notdienst weitergeleitet, die euch beraten. Manchmal hilft das, um zu wissen, wie es weitergeht. Diese Nummern gelten natürlich für jeden Notfall mit eurem Tier.
Thüringen: 0361 644 788 08 (Zentraler Tierärztlicher Notruf der Landestierärztekammer
Sachsen: 01805 84 37 36
Saarland: 01805 84 37 36
Hier findet ihr noch weitere Infos: https://tiermedizin.thieme.de/aktuelles/vet-news/detail/zentrale-rufnummer-fuer-tieraerztlichen-notdienst-1717

Besonders jetzt im Sommer ist es super leicht, dem Hund jeden Tag Gesundheit pur und Abwechslung zu bieten.

Deshalb hier ein kleiner Blick auf das, was gerade bei uns auf dem Speisezettel steht... und... der ist für die Welpen seit der Umstellung von der Muttermilch derselbe wie der für die Großen.

So ganz nebenbei mümmeln die Vierbeiner hier alle möglichen Beeren (in Maßen und bei Kernobst bevorzugt ohne... es landen eh schon genug Knochenreste, Holzstückchen vom Mulch... im Hund, weil man kleine Hunde einfach von nichts abhalten kann und allein der Versuch unrealistisch ist), Johannisbeeren beim Pflücken, Walderdbeeren und Brombeeren auf dem Spaziergang, Kirschen ohne Kerne, Bananen im Futter oder einfach so mal (auch gefrostet, wenn es mal wieder super heiss ist), Gurkenstücke, Apfelspalten oder als Morgenmahlzeit für die Welpen: Möhren.

Wer sich schon immer mal gefragt hat, ob die Möhre wirklich Sinn macht beim Hund, wenn sie doch meistens feingeraspelt (je nach Fressverhalten) und offenbar unverdaut den Hund wieder verlässt, der kann beruhigt sein. Auch wenn die unverarbeitete Möhre im Prinzip nicht verdaut werden kann, macht sie Kauspass, stärkt das Immunsystem und wirktgegen Parasiten. Wenn Beta-Carotin kann nur in der Kombi mit Fett oder aus der pürierten Möhre aufgenommen werden.
Aber allein so eine Möhrenknusperei ist es wert,dem Hund ab und an eine Möhre zu gönnen.

Ansonsten wandert die Möhre (bevorzugt geraspelt) ins tägliche Futter. Wenn man das Gefühl hat, dass der Hund etwas ausbrütet, sehr schmal ist oder auch einfach mal zwischendurch wandert bei uns die Morosche Karottensuppe im Futter. Sie kümmert sich um den Darm, ist schonend und gleicht den Mineral- und Wasserhaushalt aus. Einmal gekocht, hält sie sich lange im Kühlschrank, auch einfrosten für den Notfall (Durchfall, Übelkeit) ist eine gute Idee.

Sonst noch so im täglichen Futter:
Brokkoli
Gurken
Zucchini (gedünstet)
Kürbis (gedünstet)
Kartoffeln/Süsskartoffeln (gekocht)
Fenchel (auch in Krankheitszeiten)
Kohlrabi
Staudensellerie (gekocht und püriert...auch gut einzufrieren)
Blattsalate
Spinat (gedünstet)
Linsen (beliebt bei uns : rote)

dazu:
Leinsamen (eingeweicht gut wegen der Schleimstoffe)
Amaranth
Kokosflocken (Parasiten... besser als jede Wurmkur...immer mal rein ins Futter)
gemahlene Hagebutten (Vitamin C) und Weissdorn
Algen (Pulverform)
Öle (Schwarzkümmelöl, Fischöle, Algenöle9)...kurweise
Buttermilch
Joghurt (fermentiert)
Quark (toller Snack gekühlt bei Hitze)
Eigelb (Eiweiss gekocht besser verdaulich... Eigelb fühlt sich für unsere Hunde an wie Leckerli)
Kürbiskerne
Haferflocken
Knoblauch (Überdosierug fast nicht möglich,weil euer Hund das Futter so nicht fressen würde, aber ab und an genügt voll)

Aktuell wächst bei mir im Gewächshaus so gnz nebenbei wilder Portulak... der enthält natürliches Omega3... einfach mal ein bissel davon drauf aufs Futter.

 

 

 

 

Man könnte sicher noch viel mehr finden ... einfach, wenn man in die Vorratskammer und den Kühlschrank schaut. Abwechslungsrreich und damit gesund füttern ist also relativ leicht und bildet eine wirklich gute Basis. Wenn man sich der jeeiigen Saison anpasst, ist nix davon übermässig teuer und man erspart sich cool klingende teure Sonderfutter, Smoothies (ihr könnt alles zum Smoothie machen, wenn euer Hund das so liebt) und Co.
Wichtig: wenn ihr euch nicht sicher seid, lest nach, vor allem auch was Mengen oder die Frage roh/gekocht etc. betrifft. Und... Hände weg von Gewürzen, Zwiebeln und Co. Da beginnt auch die Einschränkung dafür, dass der Hund oft fressen kann, was ihr selbst esst. Kann er (oft), aber eben nur ungewürzt... dann heißt es nachwürzen für euch und einen zufriedenen Hund geniessen.:)

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob eurem Tier irgendetwas fehlen könnte, kann ein kurzer Grundcheck mit der Bioresonanz helfen. Oftmals sind es kleine Korrekturen, kurweise gegeben, die alles wieder in Lot bringen, wenn man das Ganze regelmässig einmal tut. Die meisten Tiere sind dann weniger anfällig gegen Krankheiten, weil ihr gesamtes System so in Balance ist, dass es ausgleichen kann. Ihr kennt das ja selbst... in Stresszeiten, wenn ihr insgesamt wenig auf euch achtet, erwischt euch jeder Kram, den ihr sonst locker wegstecken könnt. Eurem Tier geht es nicht anders.

Wenn wir uns etwas wünschen könnten für unsere Tiere, dann ein regelmässiger Grundcheck (genauer muss man nur hinsehen, wenn dieser etwas Gravierendes anzeigt oder das Tier grundsätzlich ein Thema hat) 2mal im Jahr und nicht die Menge an Notfällen, die derzeit noch bei uns landen. Oftmals ist es viel schwerer, dann die Ursachen zu finden, das System wieder so zur Ruhe zu bringen, um danach die eigentlche Ursache behandeln zu können und manches geht dann auch manchmal nur noch mit Mitteln zu klären, die man nicht hätte anwenden müssen. Bestes Beispiel: die Wurmkur. Sind die Würmer (in Mengen, ein paar dürfen, wenn der Organismus damit zurecht kommt) erst da, helfen pflanzliche Mittel nicht mehr. Dann heisst es Wurmkur und danach muss der Darm wieder aufgebaut werden. Die Alternative findet ihr in den Listen oben..::)

Und... nicht alles muss natürlich... schaut euch einfach um, was zu euch passt, was ihr selber im Kühlschrank habt und seht das Ganze nicht zu unentspannt:)))  Die perfekte Lösung gibt es nicht.

Einmal mehr das Leben etwas leichter gemacht, wenn's irgendwo ein klitzeklein wenig klemmt (bei Mensch und Tier... bei Tier immer ein wenig schauen, was eventuell ein No GO ist oder auf eine bestimmte Art und Weise verarbeitet sein oder in Verbindung mit etwas gegeben werden sollte).

(Unsere Anwendungshinweise beziehen sich speziell auf den Hund)
Ob Pflanzen frisch aus der Natur,im Salt,als Tee, Tinktur,Salbe oder auch ätherisches Öl genutzt werden, verändert oft noch einmal das Wirkspektrum. Es macht also durchaus Sinn, sich damit einmal näher zu beschäftigen, weil sich oftmals die Hausapotheke bereits im Gewürzregal befindet, euch draussen beim Spaziergang tagtäglich und immer neu begegnet oder für den Fall der ätherischen Öle bereits zu eurem Wellnessprogramm gehört. Hochwertige, sauber produzierte und offen deklarierte ätherische Öle (das sind nicht so sehr viele und 100% Bio und REIN ist kein Qualitätsmerkmal, an dem man gute Öle erkennt) können immer auch zur Linderung von Beschwerden genutzt werden (dazu an anderer Stelle mehr)

Hier unsere Auswahl:

Basilikum
verdauungsfördernd und krampflösend, beruhigend , z. B. bei akuten Blähungen
frisch im Nassfutter oder in Hundekeksen
Brennnessel
entzündungshemmend, schmerzlindernd und blutreinigend
bei Arthrosen, Anregung des Stoffwechsels oder als harntreibendes Mittel
Fenchel
Nährstoffbombe, viele ätherische Öle
bei Atemwegsbeschwerden. bei Durchfall, wirkt krampflösend
als Tee oder  gedünstet im Futter
Löwenzahn
Bitterstoffen (für den Magen-Darm-Trakt)
verdauungsfördernd, appetit- und stoffwechselanregend, entgiftend
(ganze Pflanze... frisch gelegentlich unters Futter, beim Menschen in den Salat)
Minze
verdauuungsfördernd, krampflösend, unterstützt die Darmtätigkeit und hilft gegen Blähungen
antiseptische und desinfizierende Wirkung auch bei Übelkeit und Magenverstimmungen
bei Atemwegserkrankungen
sehr intensiv... Vorsicht bei Dosierung, Pfefferminze nicht fürr Katzen!
Oregano
bei Blähungen und Durchfall
heilungsfördernd bei Husten und anderen Bronchialbeschwerden
das ätherische Öl hemmt das Bakterienwachstum und ist für die Mundhygiene nutzbar
Petersilie
bei Bauchschmerzen,  stärkt das Immunsystem und außerdem erfrischt den Atem bei Hunden
unterstützend bei Blasen- und Nierenentzündungen
püriert verarbeiten
Rosmarin
enthält Antioxidantien, Vitamin B6 und Kalzium
entzündungshemmende Wirkung, anregend
unterstützt bei Appetitlosigkeit und Blähungen

Salbei

gegen Husten, Halsentzündungen und Atemwegsbeschwerden
Bitterstoffe wirken anregend auf die Darmtätigkeit
wie auch Minze, Oregano und Rosmarin mit seinen ätherischen Ölen gut für die Mundhygiene

Thymian
positiver Einfluss auf die Verdauung... krampfauflösend bei Blähungen
bei Erkrankungen der Atemwege...  verflüssigt zähe Sekrete und erleichtert das Abhusten

(Zusammenstellung der Kräuter: defu)

Die Körpertemperatur des Hundes liegt bei 38,5° bis 39°. Bei 40° ist er in Gefahr, bei 41° landen wir im kritischen und bei 42° im potentiell tödlichen Bereich.

Hunde schwitzen nur über die Pfotenballen, anstatt wie Menschen über die gesamte Körperoberfläche. Je grösser der Hund ist, desto schneller wird auch das zum Problem, weil seine Körperoberfläche sich weitaus mehr aufheizt und als "Kühlfläche" trotzdem nur die Pfotenballen zur Verfügung stehen.

Die einzige aktive Kühlmöglichkeit ist das Hecheln, was ab dem Moment nur noch eine unzureichende Lösung ist, wenn die Umgebungstemperatur höher wird als die Körpertemperatur des Tieres. Extreme Hitze bedeutet damit auch extreme Gefahr.

Realitätstest
Wie schnell 2 Grad Temperaturunterschied geschafft sind, könnt ihr am Beispiel Auto probieren. Türen auf, Auto im Schatten geparkt und Hund in der Box. Jetzt stellt euch vor, ihr lauft nur 2 min zum Bäcker, anstatt mit im Auto zu sitzen, die Temperatur zu beobachten und festzustellen, wie unfassbar schnell sich alles erhitzt. Nicht anders ist es in Wohnungen, die auch nachts nicht richtig abkühlen (Dachgeschosse sind besonders schwierig). Meist sind die Bodentemperaturen aufgrund moderner Bodenbeläge mit Komfort für die Menschen nie wirklich kalt, der Raum wirkt wie eine Hitzeglocke und zusätzlich gibt es das weiche, warme, isolierende Hundebett, das die Wärme hält.

Was passiert bei einem Hitzschlag mit deinem Hund?
Erhöhte Körpertemperatur bedeutet Gefäßerweiterung, sinkenden Blutdruck und in der Folge unzureichende Versorgung mit Sauerstoff, die Darmbarriere funktioniert nicht mehr und Bakterien gelangen ins Blut, was ein Multiorganversagen bedeuten kann. Selbst wenn ein Tierarzt jetzt noch helfen kann, bleiben Folgeschäden.

Ab wann besteht ein Hitzeschlagrisiko?
Prinzipiell bei Temperaturen ab 30°.

Gibt es besonders gefährdete Hunde?
Brachyzephale Rassen (angelegte Atemwegsprobleme durch Zuchtform), große Hunde (Körperoberfläche gross), ältere und kranke Tiere, übergewichtige Kandidaten und die Rassen, die mit besonders viel Fell leben. Letztere Themen kann man im Voraus bedenken... Übergewicht ist das Thema des Hundemenschen und langfellige Hunde können ggf. in der extrem warmen Zeit geschoren werden, sofern sie das Prozedere gewöhnt sind.

To do?
Der Badesee, Leckmatten mit kaltem Quark und Co., kalte Smoothies, selbstgemachtes Hundeeis, kaltes Obst (sofern euer Hund das mag... toll sind z.B. gekühlte Gurken, weil diese überdies viel Wasser enthalten) und ein faules Schläfchen im Schatten reichen en den wirklich schlimmen Tagen nicht.
Unsere Hunde liegen dann nur noch auf den Steinplatten in den ungemütlichsten dunklen Ecken im Hof oder direkt auf den Steinböden unseres alten, gut isolierten alten Lehmhauses. Dort werden sie von unten wie mit einer Kühlmatte gekühlt und sie haben die Möglichkeit, die Körpertemperatur zu regulieren. Ausreichend Wasser erklärt sich von selbst, ein kühles Lüftchen per Durchzug macht es auch noch etwas leichter, falls das Wetter es hergibt.

Wer allerdings so wohnt wie die meisten Menschen, nämlich in für die Menschen passend eingerichteten Häusern/Wohnungen, bei denen der Boden sich nie unangenehm kalt anfühlt, der muss für andere Möglichkeiten sorgen.... nasse Tücher, Kühlmatten (Vorsicht mit Gelmatten... es gibt bei uns KEIN noch so bissfestes Hundespielzeug, was einem Hund gewachsen wäre, somit auch keine Kühlmatte), ein voller Wassernapf und kühlende Leckereien sind dringend notwendig. Auch solltet ihr euren Hund nie lange allein lassen, um ein Problem bemerken zu können. Und die Frage, ob ein Hund seine gewohnten 2-3 Spaziergänge braucht oder ihr euch lieber den Wecker morgens sehr früh stellt oder die langen Abende nutzt, stellt sich vermutlich ebenso nicht.

In jedem Fall gilt es, aufmerksam zu sein, den Körper eures Hundes grundlegend zu verstehen und aber auch den Markt der Hundegadgets kritisch zu prüfen. Ansonsten genießt die Tage dazwischen, an denen es moderat warm ist und all die Möglichkeiten des Draussenseins mit euren Tieren:)