Saisonbeginn für Parasiten

Die Vögel verkünden es seit Tagen überall... es wird Frühling und in unserem alten Haus gibt es die erste Ameisenstraße. Gottseidank sind nicht alle Lorberrblätter an Weihnachten ins Rotkraut gewandert und können dafür jetzt den Ameisen das Haus so richtig madig machen.

So wie mit den Ameisen halte ich es seit Jahren mit unseren Hunden. Wurmkuren und Zecken-Spot-Ons kennen sie nicht.
Nicht, dass mir von Anfang an klar war, was diese vermeintlichen schnellen Helfer von dem Arzt, der das Wohl meines Tieres im Sinn hat, wirklich tun... ich sollte mich noch heute bei unseren ersten Katzen entschuldigen. Davon ausgehend, dass ein Tierarzt wirklich das beste für Tiere will, erübrigte sich für mich die Frage nach einem Risiko. Dass sich 20 Jahre und viele kluge Köpfe später daran nichts geändert hat, erklärt sich mir nur mit dem Thema Nachfrage. Wir wollen es nicht anders als bequem.

Keine gute Voraussetzung für lästigen Fragen, die man sich eigentlich (auch) stellen könnte/müsste: Was ist da drin... wie und wo wirkt es... kommt es wieder raus und wenn ja, wieviel davon und was macht es da... was wäre danach sinnvoll und... haben wir vielleicht irgendwann dann mal ein wirkliches Problem?

PARASITENPROPHYLAXE
*ZECKEN

Vielleicht trefft ihr auf die erste... hurra... jetzt wisst ihr, es ist wieder mal so weit, am Futter zu drehen und dem Hund/der Katze ein wenig Zusatz aus der Natur anzubieten... und... natürlich regelmässig zu kontrollieren.
Wer sein Tier besonders gut schützen will, sich Angst machen lässt, ohne das Gehörte mit Sinn und Verstand zu prüfen, der wird gern zu herkömmlichen Mitteln greifen... den Kautabletten, die der Hund so gerne mag, weil sie dieses Jahr noch besser schmecken oder dem Spot on, der "nur den Schädling angreift"...

Bitte setzt nachträglich auf den Zettel der guten Vorsätze für dieses Jahr eine freie Stunde, in der ihr euch informiert über Bravecto, Permethrin und Co... und nutzt vielleicht einen der nachfolgenden Gedanken:

PROBIERT:
*Kokosöl, ätherische Öle (informieren!!! nicht jede Tierart verträgt jedes Öl) wie Zitrone, Geraniol, Nelke, Lemongras...(Öle ab und an wechseln)
*Zitronenspray
*Bierhefe innerlich
*Schwarzkümmelöl, Neemöl
*Bernstein, EM Pipes

LESETIPPS:
*https://www.dr-alexandra-nadig.fr/aktuelles/ (unterer Teil der Seite... tausend Dank, Alexandra Nadig....)
*https://www.pernaturam.de (nur eine Quelle von einigen guten... sucht nach ZECKE)
*https://amigard.com/
*https://www.aniforte.de (Aniforte Zeckenschild)

Wir haben mit unseren Hunden, die alles an Natur mitnehmen und jeden Tag draussen sind, folgende Dinge probiert: Knoblauch im Futter (1x pro Monat 3 Tage lang 1 Zehe ist unbedenklich, wer sich unsicher ist oder einen Mäkler hat, füttert weniger, dafür regelmässiger), Kokosöl und seit der letzten Saison bevorzugt eine Kombi aus ätherischen Ölen: Lavendel, Cedarwood (Zeder) und Rosengeranie. Bei den Ölen gilt Vorsicht... je 1 Tropfen Öl auf 10ml Trägeröl in den Händen verreiben und den Hund auf Rücken, in den Achseln und an Beinen und Bauch einreiben... Vorsicht bei Ohren und Augen!! Die Tiere müssen sich an die Öle gewöhnen, wenn sie komplett verweigern, testen, welches Öl das Problem ist und ggf. auf ein anderes Mittel ausweichen.
Was dann noch an Zecken andockt, wird abgelesen und gut (Konrolle auf Zecken ist nicht optional, sondern wichtig...).

hochwertige ätherische Öle als natürliche, hochwirksame Alternative für synthetische Duftstoffe

*WÜRMER
Oftmals beim Tierarzt in einem Rutsch mit den Zecken geklärt: die Frage Würmer... wenn wir schonmal dabei sind......
Wenn man bedenkt, dass die immunologische Reaktion des Körpers auf Würmer die Tiere, die nicht entwurmt werden, weniger anfällig gegen Allergien macht und die Humanmedizin sogar Wurmpartikel gegen Autoimmunerkrankungen einsetzt, dann stellt sich die Frage nach dem Warum und wenn ja, nach dem Wann...

Wann muss man entwurmen? Prinzipiell die erste Frage: warum hat das Tier Würmer. Mit den entprechenden pflanzlichen MItteln macht man es Würmern nämlich ziemlich ungemütlich, was die Frage klärt, wann man entwurmt... prinzipiell nicht, was aber eben nicht heißt, dass man NICHTS tut.

Der Parasit sucht sich Schwachstellen, gegen die "eine Menge Kräuter gewachsen sind" und die der Darmgesundheit eures Tieres, die eng mit intakten Immunsystem verbunden ist, gut tun können: Berberize, rohe Karotten (auch  geraspelt im Futter), Kokosraspeln oder Kokosmilch, Löwenzahn, Oregano, Knoblauch (rauke), Wermut... die Liste ließe sich fortführen. Darüber hinaus findet ihr zahlreiche pflanzliche Wurmkuren, die alle auf Darmgesundheit und Immunstärkung abzielen. Wir empfehlen euch Pernatura, Vettherm, Wildfang... All das kann Teil des Futters werden und das Thema Wurm nie zur Gefahr werden lassen. Wer sicher gehen will, lässt das Tier auf Würmer checken.. es gibt zahlreiche Tests im Netz oder ihr macht hier klick und kontaktiert uns für diesen Test.

Wichtig zu wissen: pflanzliche Alternativen (auch wenn sie WURM im Produktnamen haben, sind es keine Wurmkuren) eignen sich nur zur Vorbeugung und, wenn Würmer bereits da sind, zur Nachsorge, um den Darm zu stabilisieren und Schadstoffe auszuleiten (das, was geht...muss man sagen).


Knoblauchrauke... bei uns wächst sie im Garten und wandert unkompliziert mal mit in den Napf

*FLIEGEN & MÜCKEN
Hier fühlen sich vermutlich zuallererst die Pferdemenschen angesprochen... Die Reitbeteiligung im Stall, in der Julias Pferd zuhause ist, schwört auf eine sehr spezielle Mischung, die abgekühlt als Sprühversion für die Pferde verwendet wird.

Diese Mischung besteht aus grünem und/oder schwarzem Tee, Knoblauch, Nelken, Fenchel (und was der Küchenkräutervorrat sonst noch so hergibt), dazu ätherischen Öle. Kokos- oder Neemöl (auch für die Einstichstellen) werden zum Einreiben genutzt. Die Mischungen variieren je nach Vorrat, Saison und Idee, was eine nützliche Vielfalt und Abwechslung ergibt.

WAS WIR KÖNNEN
Prinzipiell gilt für uns das Prinzip Selbstverantwortung. Die Verantwortung für unsere Tiere an einen mit Herbiziden gefüllten SpotOn  abzugeben wird uns leider schön geredet. Nichts davon ist harmlos und alles hinterlässt Spuren im Körper unserer Tiere. Die Liste der Folgeerkrankungen und allergischen Reaktionen ist lang... meist bringt man sie nicht mit dem in Verbindung, was man (zwar gedankenlos) aber in guter Absicht vorher entschieden hat.
Wir unterstützen euch gern zu beiden Themen. Wenn ihr euch bei richtigen Dosierungen, passenden  Zutaten, Futterplänen oder dem Einsatz mit ätherischer Öle nicht sicher seid, kontaktiert uns gern. Zusätzlich bietet die Bioresonanz die Möglichkeit, euer Tier regelmässig auf Parasiten zu testen. Was dazu nötig ist, erfahrt ihr hier.

Das Internet ist voll von guten Ideen und auch, wenn euch einige davon als zu mühsam erscheinen... mit etwas Routine sind sie schnell Alltag und euer Tier dankt es euch mit stabilerer Gesundheit.

Und zuletzt noch ein Gedanke für die, die immer noch denken, ihr Tier würde all das gut abkönnen, was schlimm genug ist... All das, was den Körper eure Tiere wieder verlässt, wenn ihr mt ihnen draussen unterwegs seid, landet letztlich über das Abwasser, wenn nicht gezielt gereinigt und gefiltert wieder in eurem Trinkwasser. Nur weil keiner drüber redet und auf vieles nicht getestet wird, heißt das nicht, dass es nicht da ist. Lasst uns besser auf uns und unsere Tiere aufpassen.

PS.... die meisten Vorschläge beziehen sich auf den Hund, können aber auch dem Pferd oder der Katze helfen. Besonders Katzen aber sind speziell. Bitte prüft alles, was ihr eurem Tier gebt, nochmals gegen, Wenn ihr unsicher seid, nutzt unser Kontaktformular und stellt eine Frage.

Alle erwähnten Mittel/Kräuter sind Vorschläge, die empfohlenen Firmen persönlich für geeignet befundene Quellen, von denen wir nicht in diesem Zusammenhang bezahlt werden.

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