Veggiezeit

Besonders jetzt im Sommer ist es super leicht, dem Hund jeden Tag Gesundheit pur und Abwechslung zu bieten.

Deshalb hier ein kleiner Blick auf das, was gerade bei uns auf dem Speisezettel steht... und... der ist für die Welpen seit der Umstellung von der Muttermilch derselbe wie der für die Großen.

So ganz nebenbei mümmeln die Vierbeiner hier alle möglichen Beeren (in Maßen und bei Kernobst bevorzugt ohne... es landen eh schon genug Knochenreste, Holzstückchen vom Mulch... im Hund, weil man kleine Hunde einfach von nichts abhalten kann und allein der Versuch unrealistisch ist), Johannisbeeren beim Pflücken, Walderdbeeren und Brombeeren auf dem Spaziergang, Kirschen ohne Kerne, Bananen im Futter oder einfach so mal (auch gefrostet, wenn es mal wieder super heiss ist), Gurkenstücke, Apfelspalten oder als Morgenmahlzeit für die Welpen: Möhren.

Wer sich schon immer mal gefragt hat, ob die Möhre wirklich Sinn macht beim Hund, wenn sie doch meistens feingeraspelt (je nach Fressverhalten) und offenbar unverdaut den Hund wieder verlässt, der kann beruhigt sein. Auch wenn die unverarbeitete Möhre im Prinzip nicht verdaut werden kann, macht sie Kauspass, stärkt das Immunsystem und wirktgegen Parasiten. Wenn Beta-Carotin kann nur in der Kombi mit Fett oder aus der pürierten Möhre aufgenommen werden.
Aber allein so eine Möhrenknusperei ist es wert,dem Hund ab und an eine Möhre zu gönnen.

Ansonsten wandert die Möhre (bevorzugt geraspelt) ins tägliche Futter. Wenn man das Gefühl hat, dass der Hund etwas ausbrütet, sehr schmal ist oder auch einfach mal zwischendurch wandert bei uns die Morosche Karottensuppe im Futter. Sie kümmert sich um den Darm, ist schonend und gleicht den Mineral- und Wasserhaushalt aus. Einmal gekocht, hält sie sich lange im Kühlschrank, auch einfrosten für den Notfall (Durchfall, Übelkeit) ist eine gute Idee.

Sonst noch so im täglichen Futter:
Brokkoli
Gurken
Zucchini (gedünstet)
Kürbis (gedünstet)
Kartoffeln/Süsskartoffeln (gekocht)
Fenchel (auch in Krankheitszeiten)
Kohlrabi
Staudensellerie (gekocht und püriert...auch gut einzufrieren)
Blattsalate
Spinat (gedünstet)
Linsen (beliebt bei uns : rote)

dazu:
Leinsamen (eingeweicht gut wegen der Schleimstoffe)
Amaranth
Kokosflocken (Parasiten... besser als jede Wurmkur...immer mal rein ins Futter)
gemahlene Hagebutten (Vitamin C) und Weissdorn
Algen (Pulverform)
Öle (Schwarzkümmelöl, Fischöle, Algenöle9)...kurweise
Buttermilch
Joghurt (fermentiert)
Quark (toller Snack gekühlt bei Hitze)
Eigelb (Eiweiss gekocht besser verdaulich... Eigelb fühlt sich für unsere Hunde an wie Leckerli)
Kürbiskerne
Haferflocken
Knoblauch (Überdosierug fast nicht möglich,weil euer Hund das Futter so nicht fressen würde, aber ab und an genügt voll)

Aktuell wächst bei mir im Gewächshaus so gnz nebenbei wilder Portulak... der enthält natürliches Omega3... einfach mal ein bissel davon drauf aufs Futter.

 

 

 

 

Man könnte sicher noch viel mehr finden ... einfach, wenn man in die Vorratskammer und den Kühlschrank schaut. Abwechslungsrreich und damit gesund füttern ist also relativ leicht und bildet eine wirklich gute Basis. Wenn man sich der jeeiigen Saison anpasst, ist nix davon übermässig teuer und man erspart sich cool klingende teure Sonderfutter, Smoothies (ihr könnt alles zum Smoothie machen, wenn euer Hund das so liebt) und Co.
Wichtig: wenn ihr euch nicht sicher seid, lest nach, vor allem auch was Mengen oder die Frage roh/gekocht etc. betrifft. Und... Hände weg von Gewürzen, Zwiebeln und Co. Da beginnt auch die Einschränkung dafür, dass der Hund oft fressen kann, was ihr selbst esst. Kann er (oft), aber eben nur ungewürzt... dann heißt es nachwürzen für euch und einen zufriedenen Hund geniessen.:)

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob eurem Tier irgendetwas fehlen könnte, kann ein kurzer Grundcheck mit der Bioresonanz helfen. Oftmals sind es kleine Korrekturen, kurweise gegeben, die alles wieder in Lot bringen, wenn man das Ganze regelmässig einmal tut. Die meisten Tiere sind dann weniger anfällig gegen Krankheiten, weil ihr gesamtes System so in Balance ist, dass es ausgleichen kann. Ihr kennt das ja selbst... in Stresszeiten, wenn ihr insgesamt wenig auf euch achtet, erwischt euch jeder Kram, den ihr sonst locker wegstecken könnt. Eurem Tier geht es nicht anders.

Wenn wir uns etwas wünschen könnten für unsere Tiere, dann ein regelmässiger Grundcheck (genauer muss man nur hinsehen, wenn dieser etwas Gravierendes anzeigt oder das Tier grundsätzlich ein Thema hat) 2mal im Jahr und nicht die Menge an Notfällen, die derzeit noch bei uns landen. Oftmals ist es viel schwerer, dann die Ursachen zu finden, das System wieder so zur Ruhe zu bringen, um danach die eigentlche Ursache behandeln zu können und manches geht dann auch manchmal nur noch mit Mitteln zu klären, die man nicht hätte anwenden müssen. Bestes Beispiel: die Wurmkur. Sind die Würmer (in Mengen, ein paar dürfen, wenn der Organismus damit zurecht kommt) erst da, helfen pflanzliche Mittel nicht mehr. Dann heisst es Wurmkur und danach muss der Darm wieder aufgebaut werden. Die Alternative findet ihr in den Listen oben..::)

Und... nicht alles muss natürlich... schaut euch einfach um, was zu euch passt, was ihr selber im Kühlschrank habt und seht das Ganze nicht zu unentspannt:)))  Die perfekte Lösung gibt es nicht.

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.