Gefàhrlich lecker

Ein worst case für alle Tiermenschen... die, die gern alles mal kosten,haben sich an der Schoki versucht.

Ein wenig aufatmen kénnt ihr,wenn es bei euch nur Vollmilchschoki gibt, auch wenn selbst da wie immer eigentlich die Menge das Gift macht. Schwierig: Bitterschokolade, je dunkler, desto schwieriger, èbrigens fèr Hunde und Katzen. Theobromin ist das Problem.... es ist in der Kakaobohne enthalten und kann vom Körper des Tieres nicht abgebaut werden.

UNSER WORST CASE

...eine Hündin mitten in der Säugezeit, die eigentlich immer Hunger hatte und einen kleinen Rest Bitterschoki aus einem Stapel alter Papiere heraussortiert hat. Ich habe sie erwischt, als sie es sich gerade mit ihrer Beute gemütlich machte und begonnen hat, es sich schmecken zu lassen.

GLüCK IM UNGLüCK:

Ich wusste, wie groß der Rest Schoki war, die Verpackung war noch nicht angeknabbert, sodass der Bittergehalt erkennbar war und ich habe sie recht früh dabei erwischt, sich die Schokolade schmecken zu lassen.

Das ist auch das .Erste, was wichtig ist: was hat das Tier wann und wieviel davon gefressen.

GELERNT:

Es gibt Schokoladenrechner. Einer davon: https://www.pfotensos.de/tools/schokoladen-rechner...
Dort kénnt ihr Gewicht des Hundes, die Menge geklauter Schokolade und Sorte eingeben und euch das Risiko anzeigen lassen. Viel davon ist Theorie.... ihr solltet den gesunden Menschenverstand mit entscheiden lassen.

Unser Hund wiegt etwa 22kg und hatte etwa 15g (ein kleines Stück der Tafel) gefuttert, die Schoki war gottseidank nicht die, die ich in den leckersten Cookies der Welt verbacke und die stolze 85% hat.... wir hatten es mit 60% zu tun UND... ich wusste, dass Rosa offensichtlich nicht so schnell Probleme mit Schokolade bekommt. Sie hat vor Jahren einen halbe Blechkuchen inhaliert, der nicht nur einen Schokoteig hatte, sondern auch noch mit Schokolade überzogen war. Seitdem gibt es bei uns übrigens keine herumliegende Schoki mehr (dachte ich, aber das muss wirklich JEDEM Familienmitglied klar sein!!!), auch nicht an Weihnachten.

Der Schmerz, weder Baumbehang noch Teller mit Süssigkeiten zu haben, hàlt sich in Grenzen, schliesslich gibt es verschliessbare Glàser oder Dosen.

Der Schokoladenrechner ergab bei uns ein geringes Risiko, sodass wir uns zur Selbsthilfe entschieden haben. Habt ihr es mit hochprozentiger Schoki oder grossen Mengen zu tun, solltet ihr nicht lange zögern und den Tiernotruf oder euren Tierarzt anrufen.

DIE SYMPTOME

...können sein: Erbrechen, Durchfal, erhöhter Herzchlag bis Herzrasen, Nervosität, Hecheln, Durst, erhöhte Temperatur,Muskelzittern oder Krämpfe. Eigentlich aber jedes eher ungewöhnliche Verhalten, wobei ihr darauf achten solltet, selbst ruhig zu bleiben, um nicht der Auslöser von diesem zu sein...

IST DAS RISIKO GERING

und ihr entschliesst euch vorerst dazu, abzuwarten, den Hund/die Katze in keinem Fall unbeaufsichtigt zu lassen und wollt dennoch etwas tun, hier unsere Ersthilfeversion (bei 15g, Schoki 60%, Hund 22kg UND das Problem noch säugende Welpen, die bereits zugefüttert wurden):

Heilerde in einer Portion Hundefutter für Muttertier + Welpen und eine Leberkapsel (Blütenrein, Leberkomplex,Naturtreu) für die Mutter und 3 in das Futter der Welpen, um die Ausleitungsorgane zu unterstützen.
Beides hätten wir wiederholt, hätten sich Mutter oder Welpen irgendwie anders verhalten als sonst, was aber nicht der Fall war.
Die Hündin bekam parallel ohnehin zum Ausgleich nach Trächtigkeit und Geburt ein Präparat: Pflanzenritual von Naturtreu

(Die Präparate sind Empfehlungen, die wir selbst nutzen und empfehlen. Wir haben keine bezahlte Werbeparnerschaft mit Naturtreu.)

 

Wir haben beide Präparate in unserer Hausapotheke, sollte euch ein ähnlicher Notfall passieren, → ruft uns an und vereinbart gern einen sofortigen Termin. Wir besprechen mit euch den konkreten Fall und empfehlen euchein Vorgehen. Um sicher zu sein, dass es eurem Tier gut geht, kann es parallel per Bioresonanz beobachtet und das Gesamtsystem unterstützt werden. Was sinnvoll ist,entscheidet die Analyse der Bioresonanztestung. Sollte es trotzdem notwendig sein, die Hilfe eines Tierarztes in Anspruch zu nehmen, werden wir euch das empfehlen und die Daten der Bioresonanzanalyse können hilfreich für dessen Entscheidungen sein.

NOTRUF

Einige Bundeslànder haben Tieràrztliche Notdienste...(sollten an eure Pinnwand für euer Bundesland... zur Not den TA fragen).
Ihr werdet in der Regel an die TA mit Notdienst weitergeleitet, die euch beraten. Manchmal hilft das, um zu wissen, wie es weitergeht. Diese Nummern gelten natürlich für jeden Notfall mit eurem Tier.
Thüringen: 0361 644 788 08 (Zentraler Tierärztlicher Notruf der Landestierärztekammer
Sachsen: 01805 84 37 36
Saarland: 01805 84 37 36
Hier findet ihr noch weitere Infos: https://tiermedizin.thieme.de/aktuelles/vet-news/detail/zentrale-rufnummer-fuer-tieraerztlichen-notdienst-1717

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.